Gut gerungen, verdient gesiegt

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Landestrainer Rudolf Gebhard aus Unterföhring (Mitte) mit den Westendorfer Nachwuchsringern Niklas Stechele (links) und Michael Steiner (rechts).

Westendorf/Schwäbisch Hall – Bei den Deutschen Ringer-Freistilmeisterschaften der A-Jugend im württembergischen Schwäbisch-Hall haben die beiden Westendorfer Nachwuchsathleten Niklas Stechele und Michael Steiner eine beeindruckende Leistung abgelegt.

Der 16-jährige Stechele holte sich in überlegender Manier den Titel. Sein Vereinskollege, der in der gleichen Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm antrat, gewann das kleine Finale um Bronze und krönte damit den Erfolg des TSV. Richtig baff war Abteilungsleiter Thomas Stechele über das Abschneiden: „Das war einfach sensationell“, freute er sich über die herausragenden Ergebnisse. Schon bei seinem Auftaktkampf am Freitagabend zeigte Niklas Stechele, in welch beeindruckender Form er sich befindet. 

Gegen Alexander Roor vom KSV Berghausen hieß es schnell 16:0 und damit ging die Begegnung souverän nach technischer Überlegenheit an den 16-jährigen Ostallgäuer. 

Auch Michael Steiner brannte ein Feuerwerk ab und zerlegte Stanislaw Kuhlmann vom KSC Graben-Neudorf zum Auftakt mit 16:0-Wertungspunkten. „Das war von Beiden zu Beginn eine super Leistung“, bilanzierte Thomas Stechele. Weil beide Westendorfer in einem Pool zugelost wurden, traten sie tags darauf gegeneinander an. Niklas Stechele entschied das vereins­interne Duell gegen Michael Steiner dann mit 16:1-Punkten deutlich für sich. Steiner gewann in einem weiteren Kampf gegen Alexander Roor nach technischer Überlegenheit. 

Damit ging es für ihn um Platz drei. Und auch hier wirkte er sehr konzentriert und triumphierte mit 16:0-Wertungspunkten über den Tennenbronner Lucas Moosmann. Abgeklärt und clever präsentierte sich auch Niklas Stechele bei seinem Finalkampf um Gold. Hier ließ der Westendorfer seinem Gegner Moritz Langer aus Rostock nicht den Hauch einer Chance. 

Auch Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe sah den Auftritt seines Schützlings. Lobende Worte richtete Landestrainer Rudolf Gebhard aus Unterföhring an die beiden Westendorfer Athleten: „Bei Niki war es nicht nur ein Leistungsunterschied, sondern es waren Welten“, attestierte er ihm einen grandiosen Auftritt in Schwäbisch-Hall. Über Michael Steiner sagte er: „Es hat mir richtig Spaß gemacht, ihm zuzuschauen. Er hat genau gezeigt, was er kann“. 

Nicht vergessen werden darf bei dem Trubel auch die Leistung von Felix Kiyek. Parallel fand im rheinland-pfälzischen Langenlonsheim der Wettbewerb im griechisch-römischen Stil statt. Hier trat Kiyek in der Gewichtsklasse bis 85 Kilogramm an. Zum Auftakt verlor er gegen den späteren Deutschen Meister Maximilian Mond von der RG Hausen-Zell knapp mit 4:7-Wertungspunkten. 

Auch bei seinem zweiten Duell gegen Nikolaos Papadopoulos vom SV Ebersbach musste er sich am Ende mit 0:8-Punkten geschlagen geben, was am Ende Platz neun bedeutete. Für den 16-Jährigen war es die erste Teilnahme bei einer Deutschen Meisterschaft.

von Stefan Günter

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