Ligaprimus fertigt SpVgg Freising daheim mit 24:7 ab

Westendorfer Ringer nicht zu schlagen

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Im Limit bis 71 Kilogramm gewann Daniel Joachim (rotes Trikot) seinen Kampf gegen Deniz Balci mit 9:3 Wertungspunkten.

Westendorf – In der Bayerischen Ringer-Oberliga zieht der TSV Westendorf weiterhin einsam seine siegreichen Kreise. Auch die Sportvereinigung Freising konnte am vergangenen Samstag den Siegeszug des Ligaprimus der Südstaffel nicht beenden. Die Ostallgäuer gewannen souverän mit 24:7 und feierten in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus damit ihren zehnten Saisonsieg.

„Wir haben einen unterhaltsamen und interessanten Kampf­abend erlebt“, freut sich Abteilungsleiter Thomas Stechele mit den Jungs über die positive Serie in der Bayerischen Oberliga. Allein sieben Kämpfe gingen auf das Konto des TSV Westendorf, wobei fünf Duelle mit der maximalen Punktausbeute von vier Zählern gewertet wurden. „Ich muss meiner Mannschaft erst einmal ein großes Lob und Kompliment aussprechen. Sie sind taktisch und mental derzeit super drauf“, bilanziert Griechisch-Römisch-Cheftrainer Klaus Prestele. Vor allem Patrick Riedler habe die Marschroute im Limit bis 130 Kilo bravourös umgesetzt. Am Ende gewann er seinen Kampf gegen Navid Saifi mit 10:6 Wertungspunkten. Den einzigen Kampf im ersten Durchgang verlor nur Michael Steiner im Limit bis 57 Kilogramm gegen Abdullah Hasani. Doch der TSV’ler gab am Ende beim 8:10 nur einen Mannschaftspunkt gegen Freising ab. In der Folge blieben Felix Kiyek (98 kg/Griechisch-Römisch), Niklas Stechele (61 kg/Freistil) und Nasrat Nasratzada (66 kg/Griechisch-Römisch) siegreich, was eine komfortable 14:1-Pausenführung bedeutete.

Auch im zweiten Durchgang feierten Zuschauer und Fans ihre Mannschaft. Im Limit bis 71 Kilo war Daniel Joachim gegen Deniz Balci erfolgreich. Souverän und abgezockt erkämpfte er sich zwei weitere Mannschaftspunkte. Einen spektakulären Auftritt legte dagegen Michael Heiß (80 kg/Griechisch-Römisch) hin, der mit drei Vierer-Wertungen Patrick Ogbebor in den Schatten stellte. Der Freisinger hatte überhaupt keine Chance. Technisch überlegen gewann der ehemalige Bundesligaringer dieses einseitige Duell. „Mit meinem Auftritt bin ich heute schon zufrieden“, bilanzierte Heiß und sagte unter dem frenetischen Jubel der Fans: „Es ist schön, so deutlich zu gewinnen.“ Dass in den beiden Weltergewichtskämpfen Michael Fichtl (Griechisch-Römisch) und Lennart Wunderlich (Freistil) auf verlorenem Posten standen, tat der Stimmung überhaupt keinen Abbruch.

„Obwohl die Meisterschaft in der Südstaffel schon eingetütet ist, gibt jeder unserer Ringer weiterhin 100 Prozent“, attestiert Freistil-Cheftrainer Jürgen Stechele dem Team einen starken Auftritt, auch sehr zur Freude von Ringerchef Thomas Stechele. „Wir werden bis zum Ende keinen Gegner unterschätzen.“ In den zwei noch ausstehenden Kämpfen gegen Untergriesbach (A) und Unterföhring (H) will Westendorf weiterhin ohne Niederlage bleiben.

von Stefan Günter

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