Westendorfer Ringer schwitzen drei Tage in Anger

Intensives Trainingslager

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Kurze Verschnaufpause für ein gemeinsames Gruppenbild mit allen teilnehmenden Ringern in Anger.

Westendorf – Für drei Tage haben die Ringer des TSV Westendorf ihre Trainingsstätte gewechselt. Statt im Bürgerhaus Alpenblick nahmen sie die Einladung des SC Anger an, um an einem intensiven Vorbereitungslehrgang bei den Oberbayern teilzunehmen.

Nicht nur zwölf Westendorfer Ringer waren in der Sporthalle im Ortsteil Aufham, sondern auch Athleten aus Untergriesbach und Burghausen sowie aus Anger selbst. Insgesamt nutzten rund 60 Ringerinnen und Ringer diese besondere Maßnahme.

„Das war ein knackiges Training“, bilanzierte Freistil-Coach Bernhard Hofmann. Auf vier Matten wurden vorwiegend simulierte Trainingskämpfe bestritten. „Die Jungs sind gut dabei, wenngleich wir noch Luft nach oben haben.“

Mit dabei war auch Christian Stühle. Der Bundesligaringer war bis vor kurzem noch leicht angeschlagen. „Von der Qualität der Teilnehmer war es richtig gut. Ich fand das Trainingslager super. Es hat richtig gepasst“, kam er wie seine Teamkollegen mächtig ins Schwitzen. Bis zu zweieinhalb Stunden dauerte eine Einheit. „Auf der Matte ging es ordentlich zur Sache. Das Gute an dem Trainingslager war, dass wir anders als daheim, hier unterschiedliche Trainingspartner hatten.“

Selbst die jungen und aufstrebenden TSV-Athleten profitierten von dieser besonderen Maßnahme, sagte Bernhard Hofmann. Bis zum Saisonstart am 2. September daheim gegen den RV Lübtheen wird das Trainingspensum noch nach oben geschraubt. „Einige Ringer sind schon wirklich gut drauf, andere müssen eine Schippe drauflegen“, werden laut Cheftrainer Klaus Prestele die kommenden Einheiten noch intensiver gestaltet.

Letztendlich bescheinigte Hofmann dem SC Anger ein hervorragend ausgerichtetes Wochenende, bei dem auch die Kameradschaft unter den teilnehmenden Vereinen gefestigt und ausgebaut wurde. Seit vielen Jahren pflegt Westendorf ein besonderes Verhältnis zum SC Anger und auch beim letzten Saisonkampf im Dezember des vergangenen Jahres feierten die Ostallgäuer und Untergriesbach den Saisonabschluss gemeinsam.

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