Bittere Situation beim TSV

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Vor dem TSV Marktoberdorf und Abteilungsleiter Christian Friedl liegt ein „schwieriger, langer und steiniger Weg”.

Marktoberdorf – „Natürlich ist unsere Situation bitter, aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand“, sagt Abteilungsleiter Christian Friedl. Alles andere als optimal verlief für das Fußball-Kreisklassenteam des TSV Marktoberdorf bisher die Saison.

16 Punktspiele absolvierten die Grünweißen bisher, doch konnten sie kein einziges Mal einen Sieg, ja geschweige einen Punkt erzielen. Auch das Torverhältnis ist mehr als deutlich: 7:79. 

Dabei gab es auch denkbar knappe Ergebnisse für den Traditionsverein aus der Kreisstadt, doch das notwendige Glück hat den TSV noch nicht ereilt. Sind es doch bereits schon 13 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Ein Ziel, das wohl auch nach der Winterpause schier unmöglich ist. 

„Wir wollen dennoch weitere Spieler für uns gewinnen“, möchte Friedl noch keine Namen nennen. „Uns ist es weiterhin bewusst, dass vor uns ein schwieriger, langer und sehr steiniger Weg liegt.“ 

Dass sich der TSV schon seit längerem in einem Umbruch befindet, ist für die ganze Fußballabteilung eine Herkulesaufgabe. „Unser Ziel ist es, vorwiegend auch verstärkt im Jugendbereich Prioritäten zu setzen. Dabei wollen wir gezielt Jugendtrainer ansprechen, die auch schon höherklassig gespielt haben“, betont Friedl. 

Allerdings dürfe im gleichen Atemzug auch die erste Mannschaft nicht vernachlässigt werden. Die Winterpause nutzt der 36-Jährige auch, um viele Gespräche zu führen. Dabei sei es ihm besonders wichtig, „dass sich mehrere Leute um die Aufgaben kümmern, um alles in geordnete Bahnen zu lenken“. Selbst der Förderverein des TSV Marktoberdorf wurde schon intensiv mit einbezogen. „Auch hier suchen wir jede helfende Hand“, sagt es Friedl deutlich. 

Für eine willkommene Abwechslung dürfte für Spieler und Trainer die Hallenrunde sorgen. Denn auch der TSV Marktoberdorf ist einer von vielen Teams, die um den Titel des Ostallgäuer Hallenmeisters spielen werden.

von Stefan Günter

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