Totgesagte leben länger

Kantersieg beim Schlusslicht

Durach/Königsbrunn – Der VfB Durach hat in der Landesliga seine positive Serie weiter ausgebaut und mit dem 4:1-Sieg am Samstag beim FC Königsbrunn ein deutliches Lebenszeichen gegeben. Auch wenn die Oberallgäuer in der Tabelle weiter auf der Stelle treten, sind sie inzwischen seit vier Spielen ungeschlagen.

Das Schlusslicht machte es der Mannschaft von Trainer Peter Christl in der ersten halben Stunde alles andere als einfach. Kompakt standen die Königsbrunner in der Defensive, um ihrerseits auf Konter zu lauern. Doch der VfB spielte geduldig und wurde nach 33 Minuten dafür belohnt: Nach einer Standardsituation brachten die Hausherren den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Tobias Ostheimer behielt den Überblick und schloss zum 1:0 ab.

Nur zwei Minuten später wurde es richtig kurios: Nach einem Foul im Strafraum bekamen die Duracher einen Elfmeter zugesprochen, den Kapitän Steffen Wachter aber nicht verwandeln konnte. Allerdings wurde Luca Wassermann bei seinem Versuch nachzusetzen wenige Sekunden später erneut im Strafraum zu Fall gebracht – und wieder gab es Elfmeter. Dieses Mal übernahm Dominik Schmid Verantwortung und traf zum 2:0-Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt kombinierten die Oberallgäuer flüssig und ansehnlich. Lediglich ein Manko konnten sie nicht abstellen: die mangelhafte Chancenverwertung. „Der Sieg hätte noch um einiges höher ausfallen können, aber wir waren vor dem Tor nicht zwingend genug“, monierte Trainer Peter Christl nach dem Spiel. Alleine Tobias Rossmann hätte die Führung gleich mehrmals ausbauen müssen. So dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Luca Wassermann den dritten Duracher Treffer erzielte. Zwei Minuten später machte dann Steffen Wachter mit dem 4:0 alles klar. Die letzten 15 Minuten waren nur noch Schaulaufen.

„Da waren wir ein bisschen zu verspielt, aber auch nicht mehr ganz so konzentriert bei der Sache“, meinte Trainer Christl. Und so kamen die Hausherren dann auch noch zum Ehrentreffer. Christl war am Ende überglücklich über den Auswärtssieg: „Das war eine echte Duftmarke. Königsbrunn war genau der richtige Aufbaugegner für uns.“

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