Bittere Heimpleite

Kaum Gegenwehr

Kempten – Vermutlich wussten die daheim gebliebenen Zuschauer, dass es nicht das schönste aller Eishockeyspiele werden würde. Dass Kempten sich dem ESV Burgau aber so kampflos ergab, trieb auch den anwesenden Zuschauern die Fassungslosigkeit in die Augen. Am Ende verloren die „Sharks“ mit 1:6.

Das Unheil begann für dir „Sharks“ schon in Minute zwei, als ein verdeckter Schuss im Tor von Markus Russler einschlug. Was darauf folgte war kein Aufbäumen oder Sturmlauf der Haie, nicht mal ein laues Lüftchen wehte durch die Alpensolararena. Komplett körperlos und von der Rolle präsentierten sich die Hausherren in Abschnitt eins. Logische Folge war auch der zweite Treffer der Gäste, der von einem Kemptener Schlittschuh ungünstig ins Tor abgefälscht wurde.

Wer nun im zweiten Drittel eine Kehrtwende erwartete, wurde auch hier herbe enttäuscht. Bei angezeigter Strafe gegen Kempten klingelte es erneut im eigenen Kasten und es stand 0:3. Und keine zwei Minuten später gar das 0:4 – die Partie schien zu diesem Zeitpunkt längst gelaufen.

Und dabei war es nicht so, dass Burgau groß die bessere Leistung abrief, sie stießen nur auf keine Gegenwehr und erzielten beinahe zwangsläufig ihre Tore. James Newby erzielte in Überzahl den ersten Treffer für Kempten. Es sollte jedoch das letzte Ausrufezeichen sein, das die Haie in diesem Spiel zu setzen wussten. Aber noch im zweiten Abschnitt schafften es die Burgauer den alten Abstand wieder herzustellen.

Im Schlussdrittel ging es nur noch darum, einen nicht allzu negativen Eindruck bei den Fans zu hinterlassen. Die Burgauer kamen noch zu einem weiteren Treffer und nur dank der besseren Punktebilanz schafften sie es nach dem Spiel noch nicht an Kempten vorbeizuziehen. Die Haie dürfen sich in dieser Form immer mehr mit den hinter ihnen liegenden Teams beschäftigen, bei Halbzeit der Saison haben sie einfach zu wenige Erfolge, um einen Anspruch auf die oberen Ränge stellen zu können.

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