Dramatische Schlussphase

TSV holt glücklichen Punkt

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Das Bild täuscht: Kottern kommt in der Landesliga noch nicht so richtig in Fahrt.

Kempten/Fürstenfeldbruck – Im Spiel der Landesliga Südwest kam der TSV Kottern gegen den SC Fürstenfeldbruck auswärts nicht über ein 1:1 (0:0) Unentschieden hinaus.

Beide Mannschaften begannen verhalten, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die Platzherren hatten in der ersten Viertelstunde Spielzeit ein optisches Übergewicht. Chancen ließ die Kotterner Abwehr jedoch bis dahin nicht zu. Nach zwanzig Minuten dann das erste Lebenszeichen des TSV: Erhan Erden testete mit einem Schuss aus der zweiten Reihe den Torwart der Fürstenfeldbrucker. Die Kotterner nahmen jetzt immer mehr das Spiel in die Hand und hatten nun auch im restlichen Verlauf der ersten Halbzeit ihre Chancen. Hoffmann verfehlte mit einem schönen Freistoß knapp die Führung. Eine weitere Chance zur Führung hatte Fichtl nach einer ansehnlichen Kombination mit Kapitän Wuttge. Trotzdem ging es torlos in die Kabinen. 

Kottern stärker 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste einige gute Chancen, unter anderem in der 51. Minute einen Schuss am Strafraumrand von Bernharde Jörg, der nur das Außennetz traf. Die Kotterner wurden immer stärker und spielten die zweite Halbzeit quasi nur auf das Tor der Fürstenfeldbrucker. Zwingende Chancen gab es jedoch nicht, nur eine der Fürstenfeldbrucker, die TSV-Torwart Michael Liebherr aber parierte. Fünf Minuten vor Schluss gelang dem SC Fürstenfeldbruck wie aus dem nichts aber das Tor zur 1:0-Führung und drehte den Spielverlauf völlig um. Drei Minuten vor Schluss gelang Tobias Hänsle der hochverdiente Ausgleichstreffer zum 1:1. Das Gück des Tüchtigen hatten die St.-Manger schließlich in der letzten Spielminute, als die Fürstenfeldbrucker durch einen Schuss die Latte trafen, der Ball auf dem Boden aufsprang und nicht ins Tor ging. Dies wäre auch zuviel des Guten für die Oberbayern gewesen. 

 Die Kotterner drängten zwar noch auf den Siegtreffer, doch der Schiedsrichter gab keine Nachspielzeit und beendete die Partie pünktlich. Es blieb beim 1:1 – einem enttäuschenden Ergebnis aus Kotterner Sicht, vor allem wenn man die Spielanteile der beiden Mannschaften betrachtet. Zu viele Chancen Die beiden Trainer konnten sich nach dem Spiel nicht wirklich über den jeweils einen Punkt freuen, aber TSV-Coach Kevin Siegfanz war zumindest mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden, wenn auch nicht mit der Masse an ungenutzten Chancen. Ähnlich wie im letzten Spiel gegen Thannhausen waren die spielerischen Möglichkeiten bei Absteiger Kottern durchaus vorhanden, aber die Tore fehltenletztendlich.

Domenico Emanuele

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