"Sharks" verlieren im Penaltyschießen

Knappe Niederlage

Kempten – Nach zuletzt drei Siegen in Folge verlor der ESC Kempten am vergangenen Freitag gegen Fürstenfeldbruck mit 2:3 nach Penaltyschießen.

Für die Gäste aus Oberbayern waren es zwei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg, für die „Sharks“ nach einer 2:0-Führung eher zwei verlorene Punkte. Die Partie begann erst eine halbe Stunde später als gewohnt, da die Gäste sonst ohne Torhüter hätten agieren müssen. Das erste Drittel war zunächst zumindest was die Torerfolge anging ausgeglichen. Das erste Tor fiel erst eine halbe Minute vor der Pause. Andreas Ziegler erzielte in Überzahl die 1:0-Führung für die Allgäuer. 

Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren am Drücker. Es dauerte allerdings bis nach der Halbzeit, ehe Kapitän Alex von Sigriz in Unterzahl das 2:0 markieren konnte. Doch praktisch im Gegenzug erzielten die „Crusaders“ immer noch mit einem Mann mehr auf dem Eis den Anschlusstreffer zum 1:2. Und drei Minuten später gelang ihnen gar der Ausgleich zum 2:2, so dass die Partie nach dem zweiten Spieldrittel wieder offen war. Der Schlussabschnitt sollte also für die Entscheidung sorgen, allerdings passierte hier auf der Anzeigetafel nichts mehr. 

Einzig Manuel Endras wurde von den Unparteiischen mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt und wird im Heimspiel gegen Pfronten gesperrt fehlen. Nachdem es nach 60 Minuten immer noch 2:2 stand, durften sich die Kemptener Haie zum zweiten Mal in der aktuellen Spielzeit (nach dem Auftaktspiel gegen Wörishofen) im Penaltyschießen messen. Den Zusatzpunkt in der Penaltylotterie holten sich aber die Gäste, die bei drei Schüssen zweimal erfolgreich waren, während die ersten beiden Schützen der Hausherren am Gästekeeper scheiterten. 

Für die „Sharks“ ist die Niederlage kein Beinbruch und man kann sich im Lager von Robert Köcheler jetzt voll auf das Derby gegen Pfronten am kommenden Freitag, 14. Februar, um 19.30 Uhr im Kemptener Eisstadion konzentrieren.

kb

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