Oberbayern ohne Chance

Sieg für die "Sharks"

Kempten – Erfolg für den ESC Kempten: Der Eishockey-Landesligist schlug am Sonntagabend im heimischen Eis- stadion Bad Tölz mit 3:0.

Vor der Partie trennte die beiden Teams nur ein Punkt, mit dem Sieg verschafften sich die Allgäuer auch auf den nächsten Kontrahent ein Drei-Punkte-Polster. Die Geschichte des Spiels ist eigentlich schnell erzählt, schließlich lieferten beide Teams in den ersten beiden Abschnitten nicht wirklich große Highlights ab. Zwar spielten sowohl Bad Tölz als auch Kempten offensiv auf, aber die beiden Torhüter waren stets auf Augenhöhe. Für ordentlich Bewegung in der Partie sorgten dafür die beiden Unparteiischen. Zwar wurde keiner der Gegner sichtlich benachteiligt, aber auch wenn die Herren in den gestreiften Teams oft Ziel von Anfeindungen sind, so war doch unverständlich wie sich die beiden am Sonntagabend präsentierten. Spieler beider Mannschaften wurden aus teils unerfindlichen Gründen auf die Strafbank geschickt, ohne auch nur annähernd eine Erklärung für ein Fehlverhalten zu bekommen. Im Gegenteil, wurde sich danach erkundigt, gab es von den Schiris die nächste Strafe gleich obendrauf. So kamen die Haie auch bei doppelter Überzahl zum 1:0- Führungstreffer durch einen Schlagschuss von Kapitän Benjamin Waibel. Dies war kurz vor der zweiten Drittelpause. 

Schiris im Mittelpunkt 

Der Schlussabschnitt wurde dann vollends zur Zwei-Mann-Show der sogenannten Spielleiter. Ein flüssiges Spiel war schon lange nicht mehr möglich, da beinahe jeder Körperkontakt bei dem ein Gegenspieler zu Fall kam mit Strafen belegt wurde. Protagonisten der Partie vor 150 Zuschauern waren lang nicht mehr die Spieler, und so wird sich nach dieser Partie auch kaum einer an die Tore von Tobias Jörg (46. Minute) oder den sehenswerten Treffer von Manuel Endras in der 47. Minute erinnern. Die Leistung der Unparteiischen gab den Offiziellen beider Teams jedoch sehr zu denken. Sogar der Tölzer Trainerstab attestierte den Gastgebern die bessere Leistung in einer fairen Partie, die zwei Selbstdarsteller zur Farce verkommen ließen. In der Landesliga-Tabelle liegt der ESC Kempten derzeit auf dem vierten Platz. kb

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