Durach gewinnt trotz Abschlussschwäche 2:0 gegen Bubesheim

Chancen über Chancen

Durach – Hätte beim VfB Durach irgendjemand eine Strichliste über die wirklich zwingenden Torchancen geführt, ihm wäre womöglich irgendwann der Platz ausgegangen.

Denn die Oberallgäuer waren zumindest in diesem Teil der Statistik ihrem Gegner, dem SC Bubesheim, haushoch überlegen. Am Ende gewannen die Duracher die Landesliga-Partie zwar mit 2:0, vergaben aber einen wesentlich höheren Erfolg leichtfertig. Vom Anpfiff weg nahm der VfB das Heft in die Hand. Während sich die Bubesheimer bis auf Angreifer Tanay Demir in die eigene Hälfte zurückzogen, versuchten die Hausherren mit ihrem Kurzpassspiel, diesen Abwehrriegel zu knacken. 

Die Chancen dazu waren durchaus vorhanden. Allein Patrick Wachter vergab in den ersten 20 Minuten drei gute Möglichkeiten, bis zur Halbzeitpause trafen die Duracher zudem sechs Mal Pfosten oder Latte des Gästegehäuses. Nach Wiederanpfiff bot sich den gut 200 Zuschauern das gleiche Bild: Durach drückte, Bubesheim verteidigte. Und das mit zum Teil recht rauen Mitteln. Am Ende der Partie hatten alleine acht der zwölf eingesetzten Akteure bei den Gästen die gelbe Karte gesehen, Tanay Demir flog in der Nachspielzeit sogar mit Gelb-Rot vom Platz. Da die Gastgeber den Kampf annahmen, entwickelte sich im zweiten Abschnitt eine zerfahrene Partie. Die wenigen spielerischen Akzente setzte aber weiter die Mannschaft von Trainer Peter Christl. In der 54. Minute war dann auch das Bubesheimer Bollwerk geknackt. 

Patrick Wachter setzte Roland Ostheimer in Szene und der schloss zur Führung ab. Der Aufsteiger aus Bubesheim musste nun seine Defensivtaktik zumindest ein wenig lockern, scheiterte aber ein ums andere Mal an der eigenen Verspieltheit. Der VfB dagegen blieb bis zum Schluss durch Konter brandgefährlich. Einen dieser Angriffe nutzte der eingewechselte Alexander Schedel in der 92. Minute zum vielumjubelten 2:0-Endstand.

kb

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