Der VfB ist noch da!

Durach feiert Auswärtssieg

Durach/Gundelfingen – „Einmal ist immer das erste Mal“, sagte Peter Dietrich, sportlicher Leiter des VfB Durach nach der Landesliga-Partie beim FC Gundelfingen. Und dabei strahlte er über beide Ohren.

Die Oberallgäuer waren beim Tabellenzweiten als krasser Außenseiter in die Begegnung gegangen – und verließen den Platz am Ende als Überraschungssieger. Das 1:0 war für den VfB der erste Erfolg bei den Nordschwaben überhaupt. „Wir haben unseren Gundelfingen- Fluch endlich besiegt“, so Dietrich. Für den zweiten Sieg in Folge arbeitete die Mannschaft um Trainer Peter Christl hart. Vor allem in der Defensive stand der VfB sicher und agierte taktisch diszipliniert. 

Die Gundelfinger fanden in den ersten 45 Minuten kein Rezept die Duracher Abwehr zu knacken, Torchancen waren Mangelware. Die Gäste hingegen blieben durch Konter stets gefährlich. Die größte Möglichkeit resultierte allerdings aus einer Standardsituation: Roland Ostheimer zog einen Eckball direkt auf das Gehäuse der Gundelfinger und die kratzten das Leder mit gemeinsamen Kräften gerade noch von der Torlinie. So blieb es zur Halbzeitpause beim 0:0. 

Starke Innenverteidiger 

Stefan Anderl, Trainer des Tabellenzweiten, war sichtlich angefressen und wechselte zu Beginn des zweiten Abschnitts gleich zwei neue Kräfte ein. Aber auch das brachte nicht den erwünschten Erfolg. Die Duracher hielten sich weiter stringent an die Vorgaben ihres Trainers und spielten geduldig weiter. Vor allem die beiden Innenverteidiger Nicky Hübner und Tobias Ostheimer verdienten sich ein Sonderlob des sportlichen Leiters. „Sie haben ihre Gegenspieler immer im Griff gehabt und in der Luft so gut wie alle Kopfballduelle für sich entschieden. Das war definitiv ein Schlüssel zum Erfolg“, so Dietrich. In der Hintermannschaft um Kapitän und Torhüter Dominik Rotter passe derzeit alles. Seit 185 Minuten ist der VfB nun schon ohne Gegentor. Das Engagement auf dem Feld wurde letztlich auch belohnt: Die Duracher bekamen in der 65. Minuten einen Freistoß zugesprochen. Steffen Wachter schnappte sich den Ball und zog aus rund 20 Metern ab. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und landete auf diesem Weg im Tor der Gastgeber. 

Es blieb das entscheidende Tor des Tages. „Wir freuen uns jetzt über den Sieg, wissen aber auch, dass kommende Woche mit Bobingen gleich der nächste direkte Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt wartet“, sagte Dietrich abschließend.

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