Für die Wildpoldsrieder Tennisspieler beginnt die neue Saison

SSV steht in den Startlöchern

Wildpoldsried – Nur noch wenige Tage, und mit den ersten Aufschlägen erfolgt der Start in die Medenrunde 2013.

So verbleibt nach dem langen Winter nicht mehr viel Zeit für die Tennisspielerinnen und -spieler des SSV Wildpoldsried, sich gezielt und intensiv auf die Freiluftsaison vorzubereiten. Dabei hätte eine gründliche Vorbereitung gut getan – angesichts der bevorstehenden Aufgaben. 

Mit sechs Mannschaften geht der SSV Wildpoldsried in die diesjährige Saison. In der Kreisklasse 1 treten die Junioren 18 an, die im Vorjahr bei den Knaben 14 mit nahezu identischer Aufstellung souverän die Meisterschaft errungen hatten. In der höheren Altersklasse dürften die Trauben jedoch eindeutig höher hängen. Die Damen, die im Vorjahr am letzten Spieltag zu Titelehren kamen, verzichteten auf das damit verbundene Aufstiegsrecht und verbleiben weiterhin in der Kreisklasse 3. Hier werden sie sich wieder um ein überdurchschnittliches Abschneiden bemühen. 

Nach einjähriger Abwesenheit stellen sich die Damen 30 wieder als Bezirksliga-Team vor. Als Vorjahreszweite nahmen sie das ihnen angebotene Aufstiegsrecht wahr und wollen sich in diesem Jahr in der höchsten schwäbischen Liga etablieren. Das sollte mit dem stabilisierten Team durchaus möglich sein. Ebenfalls in der Bezirksliga werden die 1. Herren 30 für eine weitere Saison aufschlagen. Die Spielgemeinschaft Betzigau/Wildpoldsried hat sich seit Jahren bestens bewährt. Mit dem weiter zur Verfügung stehenden Spielerstamm wird die Mannschaft in der starken Liga den Klassenerhalt anstreben. Am Ende könnten wie im Vorjahr sogar das Satz- oder das Spielverhältnis wieder ausschlaggebend sein für Meisterschaft oder Klassenerhalt. 

Personelle Probleme 

Angesichts der personellen Probleme bei den 2. Herren 30 begaben sich diese in die Kreisklasse 1, in der mit Vierer-Teams gespielt wird. Hier sollte sich die Mannschaft auch gut etablieren können, sofern nicht wieder eine Verletzungs- und Krankheitsmisere einen Strich durch die Rechnung macht. Aushängeschild des SSV bleiben weiterhin die Herren 65. Diese sehen sich in der Regionalliga Südost einem fast schon ungleichen Kampf ausgesetzt. Die Münchner Spitzenvereine haben mit entsprechendem finanziellem Aufwand ihre Teams mächtig mit deutschen und ausländischen Spitzenspielern aufgerüstet. 

Dazu kommen mit den ebenfalls deutlich verstärkten Aufsteigern Polizei SV München und 1. FC Nürnberg zwei spielstarke Mannschaften dazu, während Vorjahresmeister Bad Reichenhall mit seinen Österreichern, Rosenheim mit seinen Tschechen und Berg mit britischer Verstärkung zumindest die Vorjahresstärke halten konnten. In dieser Liga wäre für die Oberallgäuer der Klassenerhalt schon eine super Leistung. Jedenfalls sind bei allen Mannschaften spannende Duelle zu erwarten, in denen alle ihr Bestes geben werden. kb

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