Durchwachsenes Wochenende für die "Haie"

Auf Jubel folgt Enttäuschung

Kempten – Ein Sieg und eine Niederlage – das ist die Bilanz des ESC Kempten vom vergangenen Wochenende.

Am Freitagabend gewannen die „Sharks“ ihr Eishockey-Landesligaspiel gegen Trostberg zuhause klar mit 6:2, am Sonntagabend zogen die Kemptener in Burgau mit 3:6 den Kürzeren.

Mit einer überzeugenden Leistung erkämpften sich die „Sharks“ am Freitag einen deutlichen 6:2-Erfolg über den TSV Trostberg. Schon kurz nach Anpfiff sahen sich die „Haie“ einer fünfminütigen Unterzahlsituation gestellt, als aber auch noch ein Gästespieler zeitgleich die Strafbank besuchte, konnte Andreas Ziegler zum 1:0 einnetzen. Diese Führung hielt ganze sieben Minuten, ehe die Gäste durch einen fragwürdigen Penalty zum Ausgleich kamen. 

Im zweiten Abschnitt spielten die Kemptener konsequenter am Mann und begannen die Gäste mit ihren eigenen Mitteln zu quälen. Lohn der Arbeit war kurz nach der halben Spielzeit die 2:1-Führung durch Ziegler. Auch den dritten Treffer erzielte Ziegler, der damit seinen „Hattrick“ perfekt machte. Auch im letzten Drittel ließen die „Sharks“ keine Zweifel aufkommen, wer das Eis als Sieger verlassen würde. Oliver Worm verlud einen Verteidiger und netzte zum 4:1 ein und nur zehn Sekunden später vernaschte Tobi Pichler den Gästetorhüter zum 5:1. Nicht einmal durch den 2:5-Anschlusstreffer ließen sich die Hausherren aus dem Konzept bringen, sondern behielten den Schlusspunkt auch noch für sich über – Tobias Jörg hieß der letzte Torschütze in einer flotten Landesliga-Partie, die von den Haien mit Kampf und Elan gewonnen wurde. 

Nach dem packenden Spiel vom Freitag traten die Kemptener am Sonntag in Burgau an, wo sie schon in der ersten Minute in Rückstand gerieten. Insgesamt war es ein eher lahmes Spiel. Die 2:0-Führung für Burgau konnten die „Sharks“ zwar knapp fünf Minuten später mit dem 2:1-Anschlusstreffer durch Oliver Worm beantworten, kassierten aber postwendend einen Penalty, den der Burgauer Stürmer zum abermaligen Zwei-Tore-Vorsprung verwerten konnte. Kurze Zeit schien es nun als liefen die Gäste hier in ein Debakel, denn nach 33 Spielminuten hieß es sogar 4:1 für die Gastgeber. Es wäre nicht unmöglich gewesen, diesen Rückstand im Schlussdrittel noch wett zu machen, allerdings hätte es auch hier mehr Konsequenz im Abschluss gebraucht. Auf beiden Seiten fielen noch zwei Tore und so hieß es am Ende 6:3 für den ESV Burgau. kb


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