Kunstturnerinnen des TV Jahn überzeugen auf der "Schwäbischen"

Ein Titel und zwei zweite Plätze

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Anna-Maria Mangold (v.l.), Lisa Holzer, Giuliana Arnold und Clara Epp zeigen sich auf der Schwäbischen Kunstturnmeisterschaft stark in Form.

Kempten – Nach ihren Erfolgen auf der Allgäuer Meisterschaft (der Kreisbote berichte- te), zeigten die Kunstturnerinnen des TV Jahn Kempten jetzt auch auf der Schwäbischen Meisterschaft ihre Klasse.

Anna-Maria Mangold (13), Giuliana Arnold (14), Clara Epp (15) und Lisa Holzer (17) aus der Leistungsmannschaft von Manuela Holzer, sowie Vereinskameradin Marina Bühler (15), turnten schwere Übungen und belohnten sich mit guten Platzierungen. 

Die Turnerinnen wussten bereits vor der Meisterschaft um ihre ernst zu nehmende Konkurrenz von Leistungszentren wie dem KTV Ries, dem TSV Illertissen oder aus Friedberg. Doch auch an diesem Tag sollten souverän ausgeführte Übungen den verdienten Ruhm bringen. Anna-Maria Mangold musste als einzige Turnerin einmal den Schwebebalken verlassen. Dieser Sturz, der inzwischen mit einem Punkt Abzug bestraft wird, warf sie in einem denkbar engen Feld auf Rang 13 zurück. 

Giuliana Arnold und Clara Epp zeigten nahezu fehlerfreie Übungen und erturnten sich mit 12,20 und 12,10 Punkten die besten Barrenwertungen ihrer Wettkampfklasse. Und auch am Boden stellte Arnold ihre Klasse unter Beweis: ihre 13,10 Punkte wurden nicht überboten. Am Ende ging der Tagesdoppelsieg in der Wettkampf- klasse KM3 der 13- bis 15-Jährigen an Arnold und Epp. Marina Bühler, die bei Claudia und Daniela Kolditz trainiert, belegte in selbiger Wettkampfklasse Rang neun und erturnte die höchste Balkenwertung in dem großen Feld von 27 Starterinnen. 

Lisa Holzer hatte es an diesem Tag wohl am schwersten. Die 17-Jährige hatte insgesamt 20 Konkurrentinnen und musste sich hierbei bis zu zehn Jahre älteren Turnerinnen stellen. Doch davon ließ sich das Turntalent nicht beeindrucken. Sie zeigte elegant ausgeführte und fehlerfreie Übungen an Schwebebalken und Stufenbarren und erturnte hier die höchsten Wertungen des Tages (12,40 und 13,20 Punkte). 

Ein Zehntel fehlt 

Am Boden fiel sie mit Höchstschwierigkeiten wie Flick-Flacks, Schraubensaltos und Mehrfachdrehungen auf und sicherte sich damit den höchsten Ausgangswert des Tages. Am Sprung zeigte Holzer mit einem Handstützüberschlag mit einer 360°-Drehung einen sehr gut ausgeführten, aber vergleichsweise einfachen Sprung. 

Ihre Trainingskollegin Simone Prucha (24) vom TSV Marktoberdorf konnte hier allerdings mit einem gebückten Tsukahara glänzen und bekam gut 1,5 Punkte mehr als Holzer. So wurde es zwischen den gut befreundeten Turnerinnen knapp – und am Ende musste sich die Kemptenerin mit 51,00 Punkten um ein Zehntel geschlagen geben und landete hinter Prucha auf Rang zwei.

Manuela Holzer

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