Elftes Spiel ohne Sieg

Kottern verliert knapp

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Trotz einer kämpferischen Leistung verliert der TSV Kottern (rote Trikots) sein Heimspiel gegen Landshut.

Kempten – Der TSV Kottern verlor am Samstag gegen die SpVgg Landshut mit 1:2 und rutscht in der Bayernliga-Tabelle weiter ab. Die St.-Manger verloren nicht nur zum vierten Mal in Folge vor eigenem Publikum, sondern befinden sich nun nach nunmehr elf sieglosen Spielen auf dem Weg in Richtung Abstiegsplätze.

Die Gäste aus Landshut begannen gefällig und waren in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft. Sie glänzten durch Spielwitz und reifere Spielanlage. Sie erarbeiteten sich einige Chancen, doch die Kotterner Abwehr stand gut und konnte zunächst den Rückstand verhindern. Erst ab der 25. Spielminute kamen die Kotterner immer besser ins Spiel. Die beste Torchance für die Kemptener Vorstädter hatte Eigengewächs Stefan Liebert. Sein Kopfball landete an der Torlatte. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gingen die Landshuter nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Dies war auch zugleich der Pausenstand.

Verdienter Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Platzherren immer mehr ihre Angriffsbemühungen. Doch wie so oft, fehlte der letzte entscheidende Pass in die Spitze. Eine Viertelstunde vor Schluss wurden die Kotterner jedoch belohnt: Kapitän Florian Mayr erzielte per Kopf den lang ersehnten und verdienten Ausgleich zum 1:1. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Die Gäste nutzten wenige Minuten später eine Unachtsamkeit in der Kotterner Abwehr nach einem Konter zum 2:1-Siegtreffer. Patrick Wachter hatte kurz vor dem Abpfiff noch den Ausgleich auf dem Fuß, doch er vertändelte die Torchance und es blieb bei der erneuten Niederlage für die St.-Manger.

In diesem Spiel überzeugten die Kotterner durch ihre ureigenen Tugenden wie Einsatz, Leidenschaft und Kameradschaft. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Nun befinden sie sich mitten im Abstiegskampf. Doch zeigt der TSV weiter solche Leistungen, wird er sicher bald wieder Punkte holen und wohl mit dem Abstieg nichts zu tun haben.  Domenico Emanuele

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