"Dumm gelaufen, aber kein Beinbruch"

21:24-Niederlage für die Landsberger Handballer

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Die Landsberger Handballer mussten gegen Biessenhofen-Marktoberdorf eine 21:24-Niederlage hinnehemen.

Landsberg – Nicht geglückt ist der Start der Landsberger TSV-Handballer in der Bezirksoberliga. Bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf hatten sich die Herren mehr erhofft. Ausschlaggebend war dann mehr die eigene Fehlerquote und nicht etwa ein übermächtiger Gegner. „Dumm gelaufen, aber kein Beinbruch“, war das Fazit von Abteilungsleiter Roland Neumeyer, der die Mannschaft mit zahlreichen Landsberger Fans begleitete.

Zu Beginn zeigten die Landsberger, dass sie schon einiges drauf haben. Mit einem konzentrierten Start legte man schnell zwei Tore vor (2:0/3.). Doch dann wollten sie zu viel und in doppelter Unterzahl mussten die Lechstädter den Ausgleich hinnehmen. Mit einem schönen Unterarmwurf sorgte Zugang Max Kaltstein wieder für die Führung. Aus der sicheren Abwehr heraus bauten die Landsberger mit druckvollem Spiel zum 6:3 (10.) aus.

Mehr war aber vorerst nicht drin, der Gegner blieb dran. Die Manndeckung für Spielgestalter Finn Meier brachte Unsicherheit ins Landsberger Angriffsspiel und auch nicht jede erarbeitete Chance wurde genutzt. (10:7/20.). Aber der TSV profitierte von den von Meier sicher verwandelten Siebenmetern.

Wieder führten zwei Strafzeiten zu doppelter Unterzahl. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, es wurde mit hohem körperlichem Einsatz gespielt. Die Gastgeber nutzen ihre Überzahl um zu verkürzen und glichen aus (11:11/27.). Der Landsberger Angriff tat sich schwer und so musste man vor der Pause sogar noch einen Rückstand hinnehmen (11:12).

Anschließend schienen die Lechstädter wieder besser in Tritt zu kommen und gingen in Führung (14:13/35.). Der sichere Dominik Keller im Landsberger Tor hielt einen Siebenmeter, es sah gut aus. Doch der TSV konnte seine guten Grundlagen nicht ausbauen, das Angriffsspiel lief einfach nicht rund. So kam man nur schwer gegen die gut verteidigenden Gastgeber durch. Und in der Abwehr stand man auch nicht mehr so sicher. Wieder ließen die Landsberger gute Chancen liegen. So profitierte die SG erneut von den Fehlern ihrer Gäste und zog auf 17:14 weg.

Doch Landsberg zeigte Einsatz und kämpfte sich wieder heran. Mit einem feinen Treffer markierte Youngster Sebastian Ketterer dann den Ausgleich (20:20/53.). Man war dran, zumindest ein Punkt schien in Reichweite. Aber eine mögliche Führung wurde vom Gastgeber verhindert, als Christoph Stöcker beim Gegenstoß gestoppt wurde. Hektik kam auf. Der TSV kassierte zwei Gegentore, traf zwar selbst auch einmal, aber der letzte Siebenmeter wollte nicht rein (21:22/59.). Und als dann auch noch der letzte Ball nicht den Weg ins gegnerische Tor fand, konnte der Gegner im Gegenstoß einnetzen und legte gleich noch eins zum Endstand 21:24 nach.

„Das haben wir uns definitiv anders vorgestellt, da hat im Angriff nach der ersten Viertelstunde zu wenig funktioniert. Die Sicherheit bei den Automatismen hat oft gefehlt“, war Trainer Dirk Meier nach dem Spiel gar nicht zufrieden. „Was Kampf und Einstellung angeht kann man der Mannschaft sicher keinen Vorwurf machen, der Wille war da. Aber das waren einfach zu viele Fehler, da haben wir es unseren Gastgebern unnötig leicht gemacht.“

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