Gastspiel ist zu Ende

Abschied von Andrew McPherson: "Landsberg ist meine Heimat"

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Für die Riverkings stand Andrew McPherson nach seinem Karriereende wieder kurzzeitig auf dem Eis. Doch jetzt heißt es Abschied nehmen.

Landsberg – Am kommenden Freitag wird Andrew McPherson sein vorerst letztes Spiel für die Riverkings bestreiten. Der Publikumsliebling war Anfang der Saison eingesprungen, um einen Engpass im Kader auszugleichen. Er fügte sich in die Mannschaft ein, als sei er nie fort gewesen und vor allen Dingen die jungen Spieler profitierten von seiner Erfahrung. Private und berufliche Gründe zwingen ihn jetzt zu einer Rückkehr nach Bremerhaven. Zum Abschied sprach er mit dem KREISBOTEN.

Die Wochen beim HCL gingen viel zu schnell vorbei. Was ziehst du für ein Fazit?

McPherson: „Es war eine super Zeit. Was für ein Erlebnis! Du denkst, du bist schon in Rente und dann kommst du zurück zu so einer Mannschaft und zu den Fans. Es konnte nicht besser sein.“

Welchen Eindruck hast du von der Mannschaft?

McPherson: „Die Jungs halten echt zusammen und haben einen guten Charakter. Alle sind schnell, alle sind stark und können schießen. Es ist eine Top-Mannschaft.“

Wo wird der HCL am Ende der Saison landen?

McPherson: „Das ist immer schwierig zu sagen, denn es kommt auch auf die Verletzungen an. Aber die werden mit jedem Spiel besser und mit den zwei Torhütern sind sie gut aufgestellt. Es ist ein Lernprozess. Ich finde die Tabelle oft gar nicht so wichtig. Sie werden auch Spiele verlieren, die sie nicht verlieren müssen, aber dadurch wird die Mannschaft stärker. Das Team hat eine sehr gute Perspektive.“

Ist Fabio Carciola der richtige Coach für diese Mannschaft?

McPherson: „Sie haben Glück, dass sie jemanden mit so viel Erfahrung haben. Er versteht die Jungs und er ist sympathisch. Er kommt nicht in die Kabine und schreit rum. Er fühlt mit seinen Spielern und will etwas mit der Mannschaft erreichen. Landsberg kann froh sein, diesen Trainer zu haben. Er hat die nötigen sozialen und emotionalen Skills, um diese Mannschaft zu führen.“

Dein Abschiedsspiel ist nun gegen Königsbrunn. Wünscht du dir ein Tor zum Abschied?

McPherson: „Ich will einfach nur gewinnen. Tore schießen war wichtig, als ich jünger war. Am Ende meiner Karriere ging es mir nur noch um den Mannschaftssport. Aber ich möchte mich natürlich mit einem Sieg verabschieden.“

Wie geht es nun für dich weiter?

McPherson: „Ich arbeite für einen Eishockey-Ausrüster in Bremerhaven. Zum Glück kann ich viel von zuhause aus arbeiten und bin nicht jeden Tag unterwegs. Schön für mich und die Familie. Außerdem arbeite ich mit der Damenmannschaft bei Bremerhaven und bin Co-Trainer bei der U11.“

Möchtest du selbst mal eine erste Mannschaft als Trainer übernehmen?

McPherson: „Ich denke ja. Ich liebe Eishockey und die Verbindung zu einer Mannschaft. Wenn man Erfolg hat und sieht, wie sich die Jungs verbessern – das macht einfach Spaß. Ich habe immer diesen Kampfgeist in mir und es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten: Manager oder Coach.“

Welche Abschiedsworte hast du für Fans und die Stadt Landsberg?

McPherson: „Landsberg ist immer in meinem Herzen. Deshalb bin ich zurückgekommen und habe für die Riverkings gespielt. Meine Karriere hat in Landsberg begonnen, ich habe meine Frau hier kennengelernt und meine Familie gegründet. Landsberg ist meine Heimat und ich liebe es.“

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