Erstes Testspiel für die neue Bayernliga-Saison

Sascha Mölders: erstes Tor im ersten Spiel für den TSV Landsberg

Trainer-Trio TSV Landsberg 2022
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Zufrieden mit dem Auftakt: Das neue Landsberger Trainerteam mit (von links) den Spielertrainern Sascha Mölders und Mike Hutterer sowie Co-Trainer Martin Weiderer.
  • Thomas Ernstberger
    VonThomas Ernstberger
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Landsberg – Der Auftakt hat schon mal gepasst: Nach nur drei Trainingseinheiten gewann Fußball-Bayernligist TSV Landsberg bei tropischen Temperaturen sein erstes Testspiel mit 4:1 gegen Landesligist FC Kempten. Nach zuletzt fünf Punktspiel-Niederlagen auch ein besonderes Erfolgserlebnis für Spielertrainer Mike Hutterer: „Dieser Sieg hat sich gut angefühlt.“.

Spielertrainer-Kollege Sascha Mölders, der einstige Torjäger des TSV 1860 München, feierte im Landsberger Sportpark einen gelungenen Einstand: In seinem ersten Spiel für die Kreisstädter machte die neue Nummer 9 (die hatte er auch bei den „Löwen“) gleich sein erstes Tor, traf zum 1:0. Hutterer: „Er hat gezeigt, dass er weiß, wo das Tor steht. Mit Sascha werden wir und auch die Zuschauer noch viel Freude und Spaß haben.“

Im Team der Landsberger liefen neben Mölders noch fünf Neuzugänge auf. Im Tor David Hundertmark (24), der von 1860 München II kam und Daniel Witetschek (nach Pipinsried) zwischen den Pfosten abgelöst hat. Dazu Mittelfeld-Stratege Daniel Leugner (27), der von 1865 Dachau an den Lech wechselte und gleich zum 3:0 traf, Linksverteidiger Alessandro di Rosa (21) aus der Zweiten des FC Augsburg, der das 2:0 machte, Außenbahnspieler Nikola Negic (22) vom FC Unterföhring, der den Schlusspunkt zum 4:1 setzte, sowie Nabil Tcha-Zodi (18) aus der Jugend des SC Fürstenfeldbruck. Noch nicht zum Einsatz kam der neue Ersatzkeeper Abdoulaye Gueye (18), ein 1.96 Meter großer Italiener vom SV Planegg-Krailling, der schon zum „FC Bayern World Squad“ (Trainer: Weltmeister Klaus Augenthaler) gehörte und unbedingt Profi werden will.

Zudem fehlten ein paar von den „Alten“ sowie vier Neuzu­gänge: Nämlich Alexander Benede (verletzt), Steffen Kraut­schneider (beruflich verhindert), Sebastian Schmeiser (Flitterwochen), der Ex-Gundelfinger Sandro Caravetta, der Ex-Schwabmünchner Matej Rados (beide keine Gastspielgenehmigungen), der Ex-Stätzlinger Vincent Stegmiller (Abifahrt) und der Ex-Unterföhringer Ajlan Arifovic (Muskelbündelriss). So saßen mit Alexander Lott und Sebastian Knöferl aus der Zweiten nur zwei Ersatzpieler auf der Bank. Lott musste schon nach drei Minuten ran, nachdem sich Luca Wollens am Knie verletzt hatte.

Hutterer war nach der „Hitzeschlacht“ zufrieden: „Ein gelungener Auftakt nach drei Einheiten. Ich freue mich, dass gleich vier Neuzugänge getroffen haben.“ Und er verrät: „Wir suchen noch zwei Spieler für die Offensive – und die brauchen wir auch...“

Start mit Heimspiel

Das nächste Testspiel findet am Samstag (14 Uhr) Regionalligist FV Illertissen statt, am Dienstag, 28. Juni, tritt Landsberg um 19 Uhr beim SV Igling an. Auch der Bayernliga-Auftakt-Gegner steht inzwischen fest: Der TSV Landsberg empfängt am Samstag, 16. Juli, den VfB Hallbergmoos. Hutterer: „Ein starker Gegner, eine der besten Mannschaften der Rückrunde. Das Wichtigste ist, dass wir mit einem Heimspiel starten können.“

Weitere bittere Nachricht von einem Ex-Lechstädter: Der Japaner Kazuki Date zog sich gleich im ersten Training bei seinem neuen Verein Türkgücü München einen Kreuzbandriss zu und fällt damit mindestens ein halbes Jahr aus.

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