In Unterzahl verteidigt

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Über den Treffern von Sebastian Lachner konnten sich die Riverkings nur kurz freuen, am Ende reichte es aber am Sonntag auf heimischem Eis doch noch gegen Moosburg.

Landsberg – Während am Freitag für die Riverkings in Waldkraiburg eine Niederlage wartete, konnte das Team von Trainer Andreas Zeck auf heimischem Eis gegen Moosburg durchsetzen. Aktuell befindet sich der HCL somit auf Tabellenplatz 9 der Bayernliga.

Bereits am Freitag mussten die Riverkings beim Topteam in Waldkraiburg antreten. Nach durchaus guten druckvollen ersten fünf Minuten schwächten sich die jungen Riverkings durch individuelle Fehler allerdings selbst. Die abgezockten Waldkraiburger nutzten fünf von sieben Chancen eiskalt aus und so war bereits nach 20 Spielminuten beim Spielstand von 5:0 für den Gastgeber eine Art Vorentscheidung gefallen. Danach fing sich die Mannschaft etwas und kassiert nur noch zwei Gegentore jeweils in Unterzahl ein. Das letzte Drittel war dann nochmal etwas stabiler und so konnten die Riverkings dieses durch ein Tor Dennis Sturms für sich entscheiden.

Spannung bis zum Schlusspfiff

Am Sonntag fanden gut 600 Zuschauer den Weg in die Landsberger Eishalle um die Partie zwischen den Riverkings und dem Überraschungsteam aus Moosburg zu sehen. In einer ansehnlichen Partie zeigte sich Torjäger Dennis Sturm wieder einmal von seiner besten Seite und erzielte in der 11. Spielminute den ersten Treffer der Partie. Doch die Freude über die Führung hielt nur Sekunden und Moosburg konnte ausgleichen. Die Schützlinge von Trainer Andreas Zeck ließen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und konnten noch vor der ersten Drittelpause wieder durch Dennis Sturm und Markus Kerber auf 3:1 stellen. Wer auf Seiten der Landsberger gedacht hatte, die Vorentscheidung wäre gefallen, sah sich schnell getäuscht.

Die Gäste aus Moosburg kämpften sich zurück ins Spiel und konnten durch Treffer in der 28. bzw. 32. Spielminute wieder ausgleichen. Als kurz darauf noch Benjamin Arnold ein 5+Spieldauer Strafe wegen hohem Stock aufgebrummt bekam, drohte den Riverkings die Partie zu entgleiten. Die Landsberger überstanden diese gefährliche Spielsituation gekonnt und gingen in der 35. Minute in eigener Unterzahl durch Youngster Mika Reuter in Führung. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause. In der 46. Spielminute erhöhte Sebastian Lachner auf 5:3. Auch über diesen Treffer konnten sich die Landsberger Fans nur kurz freuen. Keine zwei Spielminuten später konnte Moosburg in Überzahl schon wieder verkürzen. Obwohl der Schiedsrichter mit einigen, merkwürdigen Entscheidungen, auf beiden Seiten für Unmut sorgte, ließen sich die Riverkings nicht beeindrucken.

Die Mannschaft erspielte sich in sehenswerten Spielzügen, wie über das gesamte Spiel gesehen, immer wieder gute Torchance. Neun Minuten vor dem Ende der Partie nutze Marcel Juhasz dann eine Überzahl Situation zum 6:4. Als Tobias Turner zwei Minuten später zum 7:4 erhöhte war die Entscheidung gefallen. Für Trainer Andreas Zeck war das Überstehen der fünf Minuten Unterzahl im Mitteldrittel mit entscheidend. „In so einer Situation kannst du das Spiel auch schnell verlieren. Ich muss meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen! Die Jungs haben diese Unterzahl wirklich klasse verteidigt und sogar noch den 4:3 Führungstreffer erzielt“.

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