3:1-Heimsieg

Geht doch: TSV Landsberg holt gegen Nördlingen drei Punkte

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Die Hintermannschaft des TSV Landsberg (helle Trikots) stand beim 3:1-Erfolg gegen Nördlingen richtig gut.
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Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holten die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg (helle Trikots) mit dem 3:1-Heimsieg gegen Nördlingen.
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Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holten die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg (helle Trikots) mit dem 3:1-Heimsieg gegen Nördlingen.
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Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holten die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg (helle Trikots) mit dem 3:1-Heimsieg gegen Nördlingen.
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Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holten die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg (helle Trikots) mit dem 3:1-Heimsieg gegen Nördlingen.
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Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holten die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg (helle Trikots) mit dem 3:1-Heimsieg gegen Nördlingen.
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Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holten die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg (helle Trikots) mit dem 3:1-Heimsieg gegen Nördlingen.
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Drei wichtige Punkte gegen den Abstieg holten die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg (helle Trikots) mit dem 3:1-Heimsieg gegen Nördlingen.

Landsberg – Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gegen den Tabellennachbarn TSV 1861 Nördlingen, hat sich der TSV Landsberg im Bayern­liga-Abstiegskampf etwas Luft verschaffen. 420 Zuschauer sahen im 3C-Sportpark eine torlose erste Halbzeit, aber am Ende einen verdienten 3:1-Sieg der Heimmannschaft.

Coach Sven Kresin vertraute exakt der Elf, die am vorletzten Wochenende beim FC Isma­ning unglücklich drei Punkte liegen ließ. Mayer und Birkner in der Innenverteidigung, Stohas als Sechser und im Sturm mit Siegwart und Mulas.

Die Lechstädter kamen gut in die Partie, und nach acht Minuten hämmerte Jonas Meichel­böck den Ball nach einem Pass von Andreas Fülla an den rechten Pfosten. Siegwart ließ zehn Minuten später eine weitere Großchance aus, doch damit war der Schwung erst einmal vorbei und Nördlingen fand ins Spiel. „Nach 20 Minuten hat man gesehen, dass Nördlingen auch seine Qualitäten hat; sie kamen immer wieder gefährlich über die Flügel“, sagt Trainer Sven Kresin. Die beiden Teams neutralisierten sich nun, Torraum­szenen waren Mangel­ware. Relativ ereignislos ging das Spiel mit 0:0 in die Pause.

Rainer Stohas blieb in der Kabine. „Ich habe einen Schlag auf die Wade bekommen und meine Auswechslung war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, erzählte der alte Haudegen nach dem Spiel. Lukas Göttle ersetzte ihn.

Während sich die Heimmannschaft noch sortierte, zappelte der Ball wenige Sekunden nach Wiederanpfiff überraschend im eigenen Netz. Ein eher verunglückter Schuss konnte im Strafraum von Philipp Buser angenommen werden. Er drehte sich und netzte überlegt ins lange Eck zum 1:0 für die Gäste ein.

Da habe einfach kurz die Spannung gefehlt, sagt Kresin, aber die Mannschaft habe, wie schon in Ismaning, Moral gezeigt und den Rückstand gut verkraftet. Tatsächlich zeigte sich der TSV Landsberg von dem Rückstand nur mäßig beeindruckt. In der 52. Minute landete eine butterweiche Flanke von Andreas Fülla auf dem Scheitel von Alessandro Mulas und segelte von dort unhaltbar zum 1:1 in die Maschen.

Nach einem Slalomlauf von Daniel Holzmann durch die Hintermannschaft des TSV, musste Keeper Rösch im Eins gegen Eins Kopf und Kragen riskieren. Siegwart scheiterte im direkten Gegenzug zunächst am gegnerischen Schlussmann, aber Andreas Fülla brachte den Nachschuss überlegt zum Führungstreffer im Tor unter. Es war die beste Phase der Landsberger. Sie gingen mehr Risiko, griffen den Gegner früher an und waren bissig in den Zweikämpfen. „Besonders Sebastian Bonfert hat dem Spiel in diesem Abschnitt seinen Stempel aufgedrückt. Viele Leute sehen das gar nicht, aber er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt und eine starke Leistung gebracht“, freute sich Kresin über die Darbietung seines Kapitäns.

Da in der Amateurliga eine Gelb-Rote-Karte nicht mit einer Spielsperre bestraft wird, konnte nach gut einer Stunde Felix Mailänder für Mulas eingewechselt werden. Quirlig und umtriebig stellte er die Abwehr der Gäste immer wieder vor Probleme. In der 69. Minute war er nach einem Pass von Tugbay nur durch ein Foul im Strafraum zu bremsen und der Schiri zeigte auf den Punkt. Orkun Tugbay verwandelte sehr sicher mit einem platzierten Schuss in die untere linke Ecke und stellte auf 3:1. Göbel kam nach 80 Minuten für Fülla in die Partie. Die Lechstädter hätten noch ein paar Tore nachlegen können, aber letztendlich spiegelte das Endergebnis auch die Leistungen der beiden Mannschaften wider.

Der TSV Landsberg hat sich in der Tabelle mit elf Punkten auf den 12. Platz verbessert und trifft am kommenden Wochenende auf den SSV Jahn Regensburg II, der mit 13 Punkten zwei Plätze vor dem TSV steht. „Die haben im Moment einen Lauf und gegen die direkten Konkurrenten gewonnen. Man weiß zwar nie, wer von den Profis bei Regensburg II auflaufen wird, aber wir wollen auch dort etwas mitnehmen und unsere kleine Serie ausbauen“, so Kresin.

Mit dem Sieg im Rücken begab sich die ganze Mannschaft gut gelaunt nach Buchloe, wo die Hochzeit von „Teammanager“ Sebastian Gilg gefeiert wurde.

Dietrich Limper

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