Punkteteilung in Wasserburg

Landsbergs Bayernliga-Kicker bleiben auf Tabellenplatz 14

Musste nach einer harten Entscheidung des Schiedsrichters mit Rot vom Feld: Landsbergs Neuzugang Branko Nikolic.

Landsberg/Wasserburg – Einen Punkt hat die Mannschaft des TSV 1882 Landsberg am Wochenende aus der Fremde mitgebracht. Am 25. Spieltag der Bayernliga Süd reichte es für die Lechstädter nur zu einem 1:1 bei Mitaufsteiger TSV 1880 Wasserburg. Neben den Punkten verloren sie auch noch Mittelfeldspieler Branko Nikolic durch eine Rote Karte.

Landsbergs Coach Eddy Weiler baute das Team im Vergleich zur Partie in Kottern auf drei Positionen um. Abwehrstütze Sebastian Schmeiser blieb mit muskulären Problemen auf der Bank, für ihn spielte der 19-jährige Luca Wollens neben Kapitän Bonfert in der Innenverteidigung. Neuzugang Moritz Nebel ist derzeit beruflich in der Schweiz eingespannt und kann der Mannschaft nur noch am Wochenende zur Verfügung stehen. Martin Hennebach kam so zu einem Einsatz in der Startelf. Im Tor wird weiterhin rotiert, Patrick Rösch ersetzte Sebastian Hollenzer.

Bis zur Pause gab es vor 219 Zuschauern, in einer intensiv geführten Partie, nur einen Aufreger nach 45 Minuten: Schiedsrichter Patrick Krettek bewies nach einem Foul von Branko Nilolic im Mittelfeld nur wenig Fingerspitzengefühl und schickte den Landsberger, nach längerer Beratung mit seinen Assistenten, frühzeitig zum Duschen. Dieses Schicksal traf aber auch den Löwen Lucas Knauer, der sich bei der Rudelbildung zu vehement engagiert hatte.

Nach der Pause kamen die Landsberger besser ins Spiel und hatten durch Mulas und Lutz gute Möglichkeiten. Nach 64. Minuten wurde Mulas erneut in Szene gesetzt und lief alleine auf das gegnerische Tor zu. Er kam zu Fall, landete auf dem Hosenboden und forderte einen Freistoß – doch der Pfiff blieb aus. Der Landsberger Goalgetter schaltete allerdings schnell und schoss die Kugel im Sitzen über den verdutzten Torwart der Gäste hinweg ins Netz. Ein kurioser Treffer. Bayern-Star Kimmich lässt grüßen. 1:0 für den TSV Landsberg.

„Eigentlich hatten wir das Spiel im Griff“, berichtet der sportliche Leiter und Mittelfeldlenker Muriz Salemovic. „Wir haben kaum gegnerische Chancen zugelassen und hätten selbst mehr Tore schießen können. Die Leistung war aber alles in allem in Ordnung.“ Bis zur 81. Minute lief das Spiel für die Lechstädter nach Plan, doch es rächte sich nun, dass die eigenen Chancen fahrlässig ausgelassen wurden. Der eingewechselte Löwe Bruno Ferreira Goncalves nutze eine Unsortiertheit in der Hintermannschaft der Gäste und traf zum glücklichen 1:1-Ausgleich. Salemovic möchte der Abwehr aber keine Vorwürfe machen: „Die haben heute insgesamt gut gestanden und vor allen Dingen der junge Luca Wollens hat eine sehr starke Leistung gezeigt. Er gehörte zu den Besten auf dem Platz.“

In der Tabelle verharrt der TSV Landsberg mit 26 Punkten auf Rang 14. Der direkte Konkurrent TSV Schwaben Augsburg setzt seinen Höhenflug allerdings fort und ist nach dem 1:0 gegen Schlusslicht Nördlingen nun punktgleich. Der Druck ist vor dem Nachholspiel am kommenden Mittwoch um 18:30 Uhr im 3C-Sportpark gegen den SV Kirchanschöring nicht geringer geworden. Drei Tage später geht es am Samstag im Toto-Pokal auswärts gegen den Kreisligameister SVO Germaringen. Anpfiff ist um 16 Uhr.
Dietrich Limper

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