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Erstes Mölders-Tor, aber Landsberg und Kaufering ohne Sieg

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Von: Thomas Ernstberger

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Speiser - Mölders - TSV Landsberg
Landsbergs Neuzugang Achim Speiser (rechts, schwarzes Trikot) zog ab, Sascha Mölders (links) vollendete in Memmingen im Nachschuss zum 1:0 für Landsberg. © Ernstberger

Landsberg/Kaufering – Am vergangenen Samstag noch grenzenloser Jubel nach zwei Last-Minute-2:1-Siegen, nur ein paar Tage später die ersten Enttäuschungen bei den beiden Top-Fußball-Teams aus dem Landkreis Landsberg.

Aufstiegsfavorit TSV Landsberg kam am Dienstag im Derby bei Regionalliga-Absteiger FC Memmingen über ein 1:1 nicht hinaus. Dabei hatte es vor der Super-Kulisse von knapp 1.100 Zuschauern (viele kamen wegen Ex-Löwe Sascha Mölders) optimal für die Landsberger begonnen. FC-Keeper Martin Gruber konnte einen Schuss von Achim Speiser nur nach vorne abwehren und Mölders stand da, wo ein Torjäger stehen muss: Das 1:0 in der 14. Minute, das erste Bayernliga-Tor des neuen Spielertrainers.

Aber David Mihajlovic konnte nach Vorarbeit von Ex-Profi Dominik Stroh-Engel (u.a. Darmstadt, Unterhaching) nur sechs Minuten später mit einem Knaller in den Winkel ausgleichen. Dabei blieb’s bis zur Schlussphase, in der die Gäste nicht das Glück wie im Hallbergmoos-Spiel hatten. Mölders schoss knapp neben das Tor, kurz darauf landete der Ball statt im Kasten nur am Pfosten. „Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht“, resümierte Mölders. „Das war ein leistungsgerechtes Unentschieden, auch wenn am Schluss ein Lucky Punch möglich gewesen wäre.“

Am Samstag geht’s weiter. Um 14 Uhr empfängt der TSV im Landsberger Sportpark den FC Gundelfingen (mit Ex-TSV-Kapitän David Anzenhofer), der zuletzt 3:1 gegen den TSV Kottern gewann.

Landesliga-Aufsteiger VfL Kaufering konnte die Euphorie aus dem Auftaktsieg gegen Kempten beim 1:2 im Aufsteiger-Duell beim TSV Hollenbach am Mittwoch nicht mitnehmen und kassierte eine „ärgerliche Niederlage“, wie Trainer Ben Enthart sagte. Auch die Kauferinger hatten mit 1:0 geführt. Nach einer Ecke des Dießener Neuzugangs Luis Vetter, der zum zweiten Mal in der Startelf stand, machte Sebastian Bonfert Sekunden vor dem Pausenpfiff das 1:0.

Enthart: „In der zweiten Halbzeit haben wir dann leider den Zugriff aufs Spiel verloren und hatten auch keine Torchance mehr.“ Da fehlte Mittelstürmer und Kempten-Siegtor-Schütze Dr. Stefan Lex, der in seiner Zahnarzt-Praxis unabkömmlich war. Die Folge: Hollenbach glich in der 63. Minute durch Michael Schäfer aus und erzielte in der 84. Minute durch Moritz Seban den Siegtreffer zum 2:1. Enthart: „So euphorisch wir am Samstag waren, so niedergeschlagen waren wir nach dieser Niederlage.“ Der Coach gab aber zu: „Schade! Aber aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir zu Recht verloren.“

Auch für Kaufering steht am Samstag das zweite Heimspiel an – aber erst um 17 Uhr! Da empfängt der Aufsteiger die zweite Mannschaft aus Illertissen. „Eine junge, technisch gut ausgebildete und taktisch sehr disziplinierte Mannschaft“, weiß Enthart. Seine Marschroute: „Den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen.“

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