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Landsberg startet mit Punktgewinn

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Von: Thomas Ernstberger

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Kazuki Date - TSV Landsberg
3G statt 2G sei Dank: Erstmals nach der Winterpause durfte der Japaner Kazuki Date (links) wieder für den TSV Landsberg auflaufen – in der Startelf.  © Limper

Landsberg – Punkt gewonnen oder zwei Zähler verloren? Nach dem 0:0 des TSV Landsberg im ersten Bayernliga­spiel dieses Jahres beim FC Deisenhofen gibt’s da nur eine Antwort: Es war ein Punktgewinn für die Lechstädter nach einer Pandemie-bedingt komplett verkorksten Vorbereitung mit vielen Aus- und Corona-Fällen. Allerdings: Es wäre sogar ein Sieg möglich gewesen.

Vorweg: Die 3G- statt der 2G-Regelung, die die Bayerische Staatsregierung Ende vergangener Woche für die Amateurvereine beschlossen hatte, ließ auch die Verantwortlichen des TSV Landsberg aufatmen. „Das hilft uns richtig weiter. So haben wir jetzt auf einen Schlag drei Spieler mehr zur Verfügung – gerade noch rechtzeitig vor dem Spiel in Deisenhofen“, freute sich Spielertrainer Muriz Sale­movic, der genauso wie sein Trainerkollege Mike Hutterer an Corona erkrankt war und eine Woche lang ausfiel. Damit aber noch nicht genug: Während Hutterer am Samstag auflaufen und das Team coachen konnte, musste Salemovic auch beim Auftakt passen, nachdem erneut Symptome aufgetreten waren. Hutterer: „Er hat sich nicht gut gefühlt und musste zuhause bleiben.“

Immerhin: Der Japaner Kazuki Date durfte aufgrund von 3G statt 2G erstmals nach der Winterpause auflaufen und kehrte in die Startelf zurück. Auch Stammkeeper Daniel Witet­schek hätte wieder spielen dürfen, doch der fand sich genauso auf der Ersatzbank wieder wie die beiden Neuzugänge Stevie Georgiou (kam aus Freiburg) und Veron Dobruna (aus Schalding-Heining). Im Tor baute Hutterer im Verfolgerduell der Bayernliga-Süd auf Sebastian Hollenzer, der schon in den drei Testspielen gehalten hatte – „Witetschek war erst eine „Woche im Training, ganz normal, dass Sebastian gespielt hat“, so Hutterer. Hollenzer rechtfertigte das Vertrauen und hielt seinen Kasten sauber.

Gute Chancen

„Es war eine prima Leistung. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie gegen eine spielstarke Deisenhofener Mannschaft auf Kunstrasen so guten Fußball gespielt hat“, lobte Hutterer, der sich um ein Haar sogar über drei Punkte hätte freuen dürfen. Aber Steffen Krautschneider traf per Freistoß nur die Latte (40. Minute), Manuel Detmars Schuss aus sieben Metern wurde auf der Linie geblockt und Dobrunas Heber drei Minuten vor dem Abpfiff landete zwar im Tor – aber Schiedsrichter Vinzenz Pfister entschied auf Abseits.

„Wir hätten durchaus gewinnen können“, bilanzierte Hutterer, „aber wir können mit dem 0:0 auch gut leben. Erfreulich auch, dass wir zu Null gespielt haben.“

Mike Hutterer, TSV Landsberg
TSV-Coach Mike Hutterer: „Wir können mit dem 0:0 gut leben.“ © Limper

Am kommenden Samstag müssen die Lechstädter noch einmal auswärts ran. Wieder auf Kunstrasen. Um 15 Uhr steht die Partie beim SV Donaustauf auf dem Programm, der am vergangenen Samstag 2:3 gegen den SV Pullach verlor und mit dem TSV Landsberg noch eine Rechnung offen hat: Denn das Hinspiel gewannen die Bayernligisten vom Lech klar mit 5:2 Toren.

So spielte der TSV Landsberg gegen Deisenhofen: Hollenzer, Wollens (ab 71. Holdenrieder), Schmeiser, Benede, Lutz, Hoffmann, Hutterer, Nikolic (ab 83. Dobruna), Date (ab 64. Georgiou), Krautschneider, Detmar (ab 64. Kollmann).

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