TSV Landsberg gewinnt 4:0 gegen VfL Kaufering 

Fußball-Duell der Nachbarn Landsberg-Kaufering

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Einer der „Neuen“: David Anzenhofer vom TSV Landsberg verwandelte gleich beim ersten Lokalderby gegen Kaufering zwei Strafstöße in Tore. Die Partie endete 4:0 für Landsberg.

Landsberg – Das erste Lokalderby ist gelaufen – Landsberg hat gewonnen. Der Bayernligaabsteiger besiegte den VfL Kaufering mit 4:0. Bei beiden Teams standen jeweils vier Neuzugänge auf dem Rasen.

Der Landsberger Neuling Frank Schmitt bewährte sich: Als Torhüter konnte er alle gegnerischen Bälle halten. Auch die beiden Neuen in der Landsberger Verteidigung legten ein gutes Debut hin: David Anzenhofer konnte als Innenverteidiger gleich zwei Tore gegen den VfL erzielen. Neben ihm überzeugte Janis Danke als Außenverteidiger durch solide Leistung. Ein weiteres neues Gesicht beim TSV war Kevin Gutia, der bei den Zweikämpfen punktete.

Während des Spiels waren die Landsberger feld-

überlegen und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Allerdings lief trotzdem nicht alles glatt: Oft haperte es am letzten Pass oder am Abschluss. Nichtsdestotrotz konnte Manuel Detmar in der 20. Minute mit einem Volley das 1:0 einläuten. Kurz danach erhöhte Anzenhofer nach einem Foul an Detmar per Elfmeter auf 2:0. Nach der Pause fiel auch gleich das nächste Tor: Und wieder verwandelte nach einem Foul der Kauferinger, diesmal an Siegwart im 16er, Anzenhofer: 3:0.

Man merkte beiden Mannschaften an, dass ihre Kräfte in der zweiten Halbzeit versickerten: Die Beine wurden schwer. Die Sportler vom TSV konnten den Druck aus der ersten Hälfte nicht mehr so konstant ausüben. Und Kauferings Offensive kam in Schwung. Die wenigen Chancen blieben jedoch ungenutzt. Und so erhöhte sich in der 65. Minute der Spielstand zum 4:0-Endergebnis – durch ein Eigentor des VfL Kaufering.

Trainer Muriz Salemovic vom TSV Landsberg war zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Darauf kann man aufbauen. Ein 4:0 im Derby gegen Kaufering ist immer schön. Nach dem verlorenen Spiel im letzten Jahr wollten wir schon für klare Verhältnisse sorgen. Das ist uns auch gelungen.“

Der Trainer des VfL Kaufering Holthuis Lüko hätte am Schluss gerne wenigstens noch einen Ehrentreffer für sein Team mitgenommen: „In der ersten Halbzeit hat der TSV Landsberg viel Druck ausgeübt. Dafür haben wir es defensiv nicht schlecht gemacht. In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel nach vorne, was auch am abnehmenden Druck der Heimelf lag.“

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