European Grand Prix:

Internationale Ammersee-Premiere

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Spannende Wettfahrten erlebte auch das Team Eurolink um Friedl Renner, allerdings reichte es heuer für die Vorjahressieger lediglich zu Platz 7 bei der ersten Station des European Grand Prix der 18-Foot Skiffs auf dem Ammersee.

Dießen – Rasante Rennen haben sich die 18-Foot Skiffs auf dem Ammersee geliefert. Der Dießener-Segel-Club (DSC) richtete die erste Station des European Grand Prix aus. Sieger war das Team „Berlin Syndikat“ mit Max Friedrich vom DSC. Den 3. Platz erreichte das DSC-Boot um Christoph Hagenmeyer.

Lediglich eines der VIP-Rennen musste wegen einer Unwetterwarnung abgesagt werden. Zum ersten Mal machte die Europatour der 18-Foot Skiffs am Ammersee Station. Der Dießener-Segel-Club war Ausrichter der ersten Station der Wettfahrtserie, welche die schnellen Boote noch nach Holland, England, Frankreich und Italien führen wird. Der DSC hat aber wegen des größeren Teilnehmerfeldes die 18-Footer aus der Skiffmania herausgelöst, die am kommenden Wochenende folgt, erklärt Pressesprecher Florian Funke.

Wettfahrtleiter Heinz Peter Nersinger schickte das Feld aus sechs Nationen zu insgesamt sieben Wettfahrten auf die Regattabahn. Im Rahmen der Regatta wurde auch der Dr.-Christian-Fries-Gedächtnispreis ausgesegelt. „Hierfür wurde als besonderes Schmankerl ein Skirennen auf dem Zugspitzplatt ins Programm genommen“, so Funke. „Dieses zählte als zusätzliches Rennen für den Gedächtnispreis."

Nach den ersten vier Wettfahrten am Samstag setzte sich das Team „Berlin Syndikat“ vom zweimaligen Sieger der Skiffmania Philipp Nocke mit Lokalmatador Max Friedrich vom DSC als Sheetman und Paul Wiebel mit einem Sieg in der dritten Wettfahrt an die Spitze. In der vierten Wettfahrt legte der Wind zu und verlangte den Teams einiges ab. Gut im Rennen lag auch das Team um Christoph Hagenmeyer vom DSC, die dänischen Favoriten um Flemming Clausen konnten zwar einen Sieg einfahren, hatten aber mit einem 7. Platz auch ihr Streichergebnis zu verzeichnen und gerieten damit schon ins Hintertreffen.

Die Vorjahressieger vom Team Eurolink um Friedl Renner legten mit zwei Siegen vor, kamen in der vierten Wettfahrt aber nur auf den 7. Platz. Der Sonntag begann für das Berlin Syndikat mit einem 4. Platz, der zugleich das Streichresultat darstellte. Dieser Platz zeigte die Stabilität des Teams, die zwar nur einen Sieg einfuhren aber ohne Ausreißer nach unten letztlich den Bugspriet vorne hatten. Zweiter wurde das Team Eurolink, den dritten Platz sicherte sich das DSC-Boot von Christoph Hagenmeyer. Verbessert zeigten sich die Kaltenberger Ritter von Prinz Luitpold von Bayern, die einen soliden Platz im Mittelfeld belegten. 

Dießens Bürgermeister Herbert Kirsch, Triathletin Claudia Bregulla-Linke und Claudio Dornier nutzten die Gelegenheit im Rahmen eines VIP-Rennens ihren Mut auf den schnellen Skiffs zu beweisen. Die geplanten weiteren VIP-Runden, unter anderem mit Motorradweltmeister Toni Mang fielen zwar der Unwetterwarnung zum Opfer, Präsident Johann L. Fastl freute sich dennoch über eine gelungene Veranstaltung dieser extrem sportlichen Bootsklasse.

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