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1:3 gegen Penzberg: Rückschlag für Denklingen 

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Von: Thomas Ernstberger

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Lukas Greif - VfL Denklingen
Lukas Greif (blaues Trikot) setzte immer wieder Akzente auf der rechten Angriffsseite. © Ernstberger

Denklingen – Nach zwei Siegen in Folge wieder ein kleiner Rückschlag für Fußball-Bezirksligist VfL Denklingen. Die Truppe von Markus Ansorge kassierte am Sonntag eine 1:3-Heimniederlge gegen den 1. FC Penzberg und fiel auf Tabellenplatz 8 zurück.

Vielleicht waren die Gastgeber ja zu Beginn von den neongelben Trikots der Penzberger geblendet – schon nach zehn Minuten lag der VfL 0:1 hinten. Mittelfeldspieler Gabriel Taffertshofer hatte getroffen. „Da waren wir noch nicht im Spiel“, sagt Trainer Markus Ansorge, der in der Defensive erneut auf einen Youngster setzte. Moritz Tikovsky, ein 18-jähriger Denklinger, der aus der zweiten Mannschaft kommt, aber bei der Ersten mittrainiert, feierte seine Heimpremiere als rechter Verteidiger. Und machte seine Sache, wie schon beim Punktspiel-Debüt in Berg, gut. Die Nummer 5 spielte abgezockt, schnörkellos und ohne Lampenfieber. „Moritz wird auch am Samstag in Wolfratshausen spielen“, hat sich sein Coach bereits festgelegt.

In der 18. Minute glich Hannes Rambach aus. „Jetzt waren wir dran“, sagt Ansorge. Aber das Tor machte Penzberg – 2:1 durch Sabir Neziri eine Minute vor dem Halbzeitpfiff, zum denkbar ungünstigsten Moment. Das 3:1 durch Tobias Ollert, Bruder des Penzberger Traiers, dann in der 86. Minute. Spiel entschieden, zweite Heimniederlage perfekt.

„Zurzeit sind die Tore gegen uns zu leicht zu erzielen“, kritisiert Ansorge. „Zudem hatten wir in der zweiten Halbzeit keine einzige Großchance.“ Allerdings bleibt festzuhalten, dass den Denklingern ihre verletzten Leistungsträger Armin Sporer, Tobias Ried und Michael Stahl an allen Ecken und Enden fehlten. Ansorges Fazit: „Die Niederlage tut natürlich weh, aber die Welt geht dadurch nicht unter. Wir sind nicht weit weg, können im Prinzip mithalten. Wir brauchen einfach wieder ein bisschen Spielglück.“

Diese Woche will Ansorge im Training „die Zügel anziehen“. Er kündigt an: „Das wird eine intensive Trainingswoche.“ Von „Straftraining“ will er aber nichts wissen: „In Wolfratshausen erwartet uns wieder eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Da wollen wir gerüstet sein.“ Denn: „Die Liga ist verrückt, bei einer Niederlage könnten wir sogar auf einen Abstiegsplatz abrutschen.“ Die „Wölfe“, aktuell auf Platz 14, gewannen am vergangenen Samstag völlig überraschend 2:0 beim Tabellendritten SpVgg Haidhausen. Anpfiff im Isar-Loisach-Stadion ist am Samstag um 14 Uhr.

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