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180 Grad Wendung: Klare Niederlage gegen Ottobeuren

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Ein Handball im Tor.
Die Landsberger Handballerinnen hatten sich mehr als das 17:31 erhofft. © KB Archiv

Landsberg/Ottobeuren - Kein Guter Tag für die Landsberger Handballerinnen in der Bezirksoberliga. Hatten sie im Hinspiel noch einen überraschenden Sieg gegen den TSV Ottobeuren feiern können, so mussten sie diesmal im Rückspiel eine deutliche Niederlage hinnehmen. Klar war, dass die Gegnerinnen heimstark waren - aber ein bisschen mehr als das 17:31 hatten sich die Landsbergerinnen trotzdem erhofft.

Erschwert wurde das Spiel vor allem dadurch, dass die Landsberger Damen nur mit kleiner Besetzung antreten konnten. Ottobeuren dagegen hatte eine volle Bank und legte auch sofort mit Tempo los. Mit viel Zug zum Tor erzielte besonders die starke Melanie Würsig in der Anfangsphase viele Punkte.

Die Landsbergerinnen dagegen fanden nicht zu der Kompaktheit und mannschaftlichen Geschlossenheit, die eigentlich ihre Stärke und die Grundlage ihres Spiels ist. So dauerte es bis zu zehnten Minute bis Franziska Kemeny den ersten Treffer für ihr Team erzielen konnte und es 1:7 stand.

Erschwerend kam noch hinzu, dass Jessica Fugatt früh verletzt ausscheiden musste. Nur noch zu einem, erfolgreich verwandelten, Siebenmeter trat sie an. Damit fehlte die erfolgreichste Werferin der Saison. Entsprechend schwer taten sich die Landsbergerinnen im Angriff und die Gastgeberinnen spielten mit viel Biss weiter. Ein 6:19 zur Pause war die Folge.

In der zweiten Halbzeit wurde es zunächst nicht besser. Die Landsberger Damen bemühten sich, fanden aber einfach nicht zum eigenen Spiel. Erst in der Schlussphase gelang ihnen etwas mehr. Annelie Aßner, die diesmal den Kasten hütete, konnte ein paar Bälle entschärfen und vorne kamen die Landsberger Handballerinnen noch ein paar Mal zum Erfolg. Trotzdem haben sie natürlich auf etwas anderes gehofft, als auf den 17:31-Endstand.

„Unsere personellen Möglichkeiten waren heute beschränkt“ so Trainer Christoph Spitschan nach dem Spiel. „Es nervt uns alle natürlich umso mehr, weil wir wissen, dass wir es auch in so einer Besetzung anders können. Aber das war ein Spiel von vielen, jetzt heißt es abhaken und das nächste Mal besser machen.“

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