Zitter-Remis für Landsbergs Handballer

Ein wichtiger Punkt gegen den Abstieg

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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.
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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.
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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.
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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.
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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.
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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.
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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.
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Auf Biegen und Brechen gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Mit einer Energieleistung in der Schlussphase kämpften sich die Handballer des TSV Landsberg (weiß-rot) gegen die HSG Gröbenzell zu einem 28:28-Remis.

Landsberg – Schöner Handball war es absolut nicht, was die beiden Teams am Sonntag in der Isidor-Hipper-Halle boten. Wen wundert‘s, geht es doch um den Verbleib in der Bezirks­oberliga. Und zum Handball gehören nun mal der Einsatz und der Kampf und nicht selten ein spannendes Finish. Die Jungs des TSV Landsberg sicherten sich mit dem größeren Willen als die HSG Gröbenzell-Olching den einen wichtigen Punkt.

Die Ausgangslage war klar: Gröbenzell-Olching liegt zwar im Tabellenkeller, hatte aber noh noch Chancen auf den Klassen­erhalt. Dazu wäre ein Sieg nötig gewesen. Und als Absteiger präsentierte sich die HSG wirklich nicht. Sie sind gegenüber der Vorrunde wesentlich stärker und auch personell besser aufgestellt. Die Gastgeber vom TSV Landsberg hingegen mussten auf Markus Bräutigam und Christoph Stöcker verzichten. Trainer Dirk Meier berief dafür aus der Zweiten Felix Stütz und Florian Hausner in den Kader.

Die Partie begann wie erwartet ausge­glichen. Beide Teams zeigten Einsatz von der ersten Minute an. Leichte Vorteile der Hausherren, glich die HSG bald aus (4:4/10.) und war jetzt meist ein Treffer vorne. Aber der Ausgleich gelang dem TSV in der Regel im Gegenzug. Ein gehaltener Siebenmeter vor der Pause ebnete dann den Hausherren den Weg zur 14:12-Führung.

Nach dem Seitenwechsel konnte Landsberg den Vorsprung zunächst noch halten, aber in der 36. Minute waren die Gäste wieder gleichauf (17:17). Ärgerlich, dass die Lechstädter aus den eigenen Überzahlsituationen wenig machen konnten und in diesem Fall sogar noch den Ausgleich hinnehmen musste. Dafür kassierten die Gäste deutlich mehr Strafzeiten als Landsberg.

Erst Mitte der zweiten Hälfte gelang es dem Gästeteam ein, zwei Treffer vorzulegen. Da half es auch nichts, dass Leif Erhard stark hielt; besonders bei freien Würfen vereitelte er mache HSG-Chance. Insgesamt waren die Torhüter auf beiden Seiten wichtige Stützen ihrer Mannschaft, nur bei den gehaltenen Siebenmetern lagen dieLandsberger Keeper vorne. Und Kai Roth war ein sicherer Siebenme­terschütze.

Landsberg aber kämpfte gegen die drohende Niederlage, und die HSG hielt erfolgreich dagegen. Wenige Minuten vor Schluss lagen die Gäste noch zwei Treffer vorne (25:27/55.). Doch die Meier-Truppe zeigten Moral, zwei Minuten später glich Uyar Mustafa nervenstark zum 27:27 aus. Die erneute Gästeführung glich Finn Meier 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 28:28-Endstand aus.

„Das war Abstiegskamp pur“, war das Fazit des sichtlich aufgewühlten TSV-Abteilungsleiters Roland Neumeyer nach dem Spiel. „Unsere Jungs haben tolle Moral gezeigt, bis zur letzten Sekunde. Auch wenn ich gerne beide Punkte gehabt hätte, letztlich ein gerechtes Ergebnis.“

Der Punkt hilft den Landsbergern mehr. Vermutlich müssen zwei Teams absteigen. Die HSG wird sich kaum noch retten können; der zweite Abstiegsplatz wird zwischen den punktgleichen Teams aus Sonthofen, Memmingen und Landsberg ausgemacht. Dabei haben die Lechstädter mit drei Siegen gegen die direkten Konkurrenten Vorteile – auf dem Papier. Und am letzten Spieltag kann Landsberg beim „Finale“ in Sont­hofen alles ganz klar machen.

Für den TSV Landsberg spielten: Michael Juchem, Leif Erhard, Felix Stütz, Tobias Giez (1), Christian Eisen (2), Fynn Meier (6), Moritz Hierstetter (2), Lukas Spieß (1), Florian Hausner, Gatto Piepenburg (3), Jonathan Giez (3), Kai Roth (9/5), Mustafa Uyar (1).

Am Sonntag geht‘s auswärts gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf.

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