Trotz Donnerwetter gewonnen

Bundesliga: FC Penzing besiegt Peiting. Jetzt geht es ums Viertelfinale

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Der Moment der höchsten Konzentration: Florian Lechle schickt den Stock auf die Reise. In der fünften Bundeligapartie der Stockschützen fuhr der FC Penzing einen überzeugenden Sieg gegen den Tabellenersten TSV Peiting ein.

Penzing – Trotz heftigen Donnerwetter, das über dem Festzelt drohte: Die Konzentration ist dem FC Penzing nicht abhanden gekommen. Die Stockschützen konnten in ihrem Heimspiel gegen den favorisierten TSV Peiting einen überzeugenden Heimsieg einfahren. Mit 8:2 gewannen die Penzinger die Bundesligapartie überzeugend. Donnernd war aber nicht nur das Wetter, sondern vor allem der Applaus, mit dem die treuen Fans der Penzinger Stockschützen ihre Mannschaft anfeuerten.

Mit dem Sieg am 5. Spieltag konnten die Penzinger sich alle Optionen auf eine Teilnahme im Viertelfinale offenhalten. In der Tabelle stehen sie auf Platz 2. Damit sind sie jedoch noch nicht über den Berg. Bei der gegenwärtigen „verzwickten“ Tabellensituation ist ebenso noch der Abstieg möglich. Alles hängt nun vom entscheidenden Auswärtsspiel gegen den EC DJC Aigen am Inn ab. Gegen die ebenfalls favorisierten Aigener hatten Stephan Ruile, Matthias Peischer, Florian Lechle, Stefan Willig und Michael Wurmser im ersten Gruppenspiel zu Hause ein Unentschieden herausgeholt.

Danach mussten die Penzinger zwei Niederlagen einstecken. „Wir sind halt Spätstarter“, bilanzierte Ruile. Matthias Peischer, Weltmeister bei den Herren und der U23 sagte, man sei perfekt in das Spiel gekommen. Es sei nur eine kurze Schwächephase drin gewesen.

Stephan Ruile hofft nun auf einen weiteren Sieg gegen Aigen. „Wir sind hoch motiviert“, sagte er in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Für den Führenden der Gruppe D, dem TSV Peiting, war es dagegen die erste Niederlage in der laufenden Saison. „Nur ein kleiner Kratzer in unserer Erfolgsbilanz“, betonte Matthias Adler. Sein Team sei einfach nicht richtig ins Spiel gekommen. „Wir waren zu schwach gegen die Penzinger Mannschaft“. Penzing sei kein gutes Pflaster für den TSV Peiting, gab Adler zu Protokoll und das meinte er wörtlich. „Wir spielen lieber auf Asphalt“.

Für Schiedsrichter Ralf Sonnhüter war es ein ruhiger Nachmittag. Nur zweimal musste er zum Maßband greifen, als es um Millimeter ging. Da es im letzten Spiel der Gruppenphase um das Weiterkommen ins Viertelfinale geht, hoffen die Penzinger Stockschützen, dass viele Fans das Team nach Bad Füssing begleiten.

Ruile und seine Mitspieler riefen dazu auf, die Mannschaft zu dem Spiel zu begleiten. Man versuche, einen Fanbus zu organisieren, falls genügend Anmeldungen da sind. Die Kosten beziffert Ruile auf etwa 30 Euro. Interessierte sollen sich bis zum 27. Mai unter fanbus@stockschuetzen-penzing.de oder telefonisch bei Ruile oder Bernd Huttner anmelden. Wenn zu wenig Anmeldungen kommen, fahre man eben mit privaten PKWs, heißt es entschlossen bei den Organisatoren.

Siegfried Spörer

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