Chancenlose HSB Landsberg

München war einfach nicht zu stoppen

+
Auch bei Niklas Brakel (am Ball) lief es gegen die Münchner nicht nach Wunsch. Er steuerte nur zwei Punkte für die HSB Landsberg bei.

Landsberg – In einer zumindest bis zur Pause spannenden und mit hohem Tempo geführten Partie haben sich die Heimerer Schulen Basket letztendlich doch geschlagen geben müssen: Die Gastgeber unterlagen gegen den Meisterschaftsaspiranten der 2. Regionalliga Süd, München Basket, doch deutlich mit 58:82 Punkten.

Mit Kapitän Michi Teichner, Lukas Klocker, Lorenz Hüper, Mateusz Bobrowski und Marc-Oliver Siegwardt als „Starting Five“ liefen die Jungs von HSB-Coach Roman Gese auf. Beide Teams gingen von Beginn an ein hohes Tempo. Der Tabellenführer aus Münchner erwies sich als der erwartete starke Gegner und ging rasch mit 2:6 in Führung, ehe die HSB durch einen Dreier von Bobrowski und einem Treffer von der Freiwurflinie durch Michi Teichner ausgleichen konnte.

HSB Landsberg gegen München Basket ohne Chance

Nach anfänglichen Unsicherheiten spielte Landsberg aggressiv und konzentriert weiter seine Schnellangriffe und ging durch Treffer von Lorenz Hüper sowie einem Dreier von Siegwardt sogar mit 15:9 in Führung. Münchens Coach Kwam Walton nahm eine Auszeit; danach konnten die Gäste wieder Boden gut machen und gingen kurz vor Ende des ersten Viertels mit 18:19 in Führung. Durch zwei Treffer von der Freiwurflinie konnten die Landsberger das erste Viertel aber mit 20:19 für sich entscheiden.

Knapper Rückstand

Auch im zweiten Abschnitt gingen beide Teams weiterhin ein hohes Tempo und boten den Zuschauern ein tolles Spiel. Die Heimerer-Truppe spielte eine starke Defense – allen voran Jordan Pavel mit schönen Blocks und Dank guter Reboundarbeit von Michi Teichner entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Nach einer 33:31-Führung (18.) Minute leisteten sich die Lechstädter zu viele Turnover im Aufbau, sodass München zur Halbzeit knapp mit 35:36 vorne lag.

Deutlich wacher kamen die Gäste aus der Pause und konnten bis zur 23. Spielminute ihren Vorsprung auf zehn Punkte ausbauen. Ein ums andere Mal wurde bei den HSB-Jungs der Ball leichtfertig vertändelt. Die Münchner hingegen spielten jetzt ein klasse Teambasketball, suchten immer wieder den freien Mann und bestraften jede Schwäche der Landsberger. Die Gäste, die mit zwölf nahezu gleichwertigen Spielern angetreten waren, spielten jetzt ihre ganze physische Stärke aus, während die Landsberger, die zeitweise völlig die Ordnung verloren hatten, sich auf aussichtslose Einzelaktionen beschränkten. Mit 7:26 mussten die Gastgeber dieses Viertel an die Münchner abgeben. Dies war bereits eine kleine Vorentscheidung.

Mit einem 20-Punkte-Rückstand als Hypothek ging es ins letzte Viertel. Landsberg fand zeitweise wieder zu alter Stärke zurück, war aber zu oft den einen entscheidenden Schritt zu langsam. Auch die Schiedsrichterleistung steuerten ein wenig bei, vermeintlich klare Blocks pfiffen sie als Foul oder Goaltending, was den Münchnern zehn einfache Punkte einbrachte. Dennoch: München gewann verdient, wenn auch in der Höhe zu deutlich mit 58:82 und liegt damit weiter auf Aufstiegskurs.

Für die WM-Reisekasse

Die Landsberger erwarten am nächsten Samstag die BG Leitershofen. Dabei werden auch die Landsberger Cheerleader wieder dabei sein, und in der Halbzeitpause bieten die Tanzgruppen „danceaholics“ sowie die „hartbreakers“ der FT Jahn Landsberg gute Unterhaltung. Für die beiden Starlights Chiara Käfer und Max Winkler wird an diesem Tag gesammelt, um die Reisekasse für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der Cheerleading Champions in Florida noch ein wenig füllen.

Für die DJK Landsberg spielten: Mateusz Bobrowski (19 Punkte/2 Dreier), Niklas Brakel (2), Paul Brakel (0), Philip Burger (0), Alex Böhle (0), Lorenz Hüper (14/1), Lukas Klocker (10), Marc-Oliver Siegwardt (3/1), Jordan Pavel (2), Michi Teichner (4), Pierre Welz (4/1), Ricco Welz (0).

Auch interessant

Meistgelesen

X-Press rollt ungebremst weiter
X-Press rollt ungebremst weiter
Vorzeitige Rettung verpasst
Vorzeitige Rettung verpasst
Weiter ungeschlagen
Weiter ungeschlagen
Das Schicksal in der eigenen Hand
Das Schicksal in der eigenen Hand

Kommentare