Ein alter Bekannter

Christoph Huber kehrt als Trainer zu den Red Hocks zurück

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Christoph Huber kehrt auf die Trainerbank der Red Hocks zurück.

Kaufering – Er war einer der erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte der Red Hocks und führte die Kauferinger Floorballer von der Regionalliga in die Bundesliga. In der höchsten deutschen Spielklasse schaffte er zweimal die Teilnahme am Playoff-Halbfinale. Vor vier Jahren zog sich Christoph Huber als Coach der Bundesligamannschaft zurück und sein damaliger Co-Trainer Rasso Schorer übernahm das Ruder bei den Red Hocks.

Nun kehrt Christoph Huber bis zum Saisonende zurück auf die Trainerbank und soll in den verbleibenden Spielen den Klassenerhalt für die Red Hocks Kaufering sicherstellen. Er stand dem KREISBOTEN für ein kleines Interview zur Verfügung:

Wie kam es dazu, dass du wieder das Traineramt bei den Red Hocks übernimmst?

Huber: "Ich war ja nie ganz weg. Die meisten Heimspiele habe ich ja durchaus verfolgt. Letztendlich ist die aktuelle Situation eine sehr ernste, da machen wir keinen Hehl draus. Ich habe das Gefühl, in dieser Lage helfen zu können. Verantwortlich auf dem Feld sind weiterhin die Spieler. Ich gebe die nötigen Impulse im Training und von der Bande aus."

Wie waren deine ersten Eindrücke der Mannschaft?

Huber: "Sehr gut. Ich war gleich am Montag nach dem Spiel gegen Hamburg im Training und habe einen positiven Eindruck gewonnen. Die Jungs sind heiß auf die nächsten Heimspiele und wollen allen beweisen, dass sie es besser können."

Wie wirst du die kommenden Wochen angehen?

Huber: "Wir werden versuchen, die individuellen Fehler in der Defensive zu besprechen und abzustellen. Dazu werden wir in den kommenden Trainingseinheiten Gas geben und hart an uns arbeiten. Schon ab Samstag werden alle, die kommen, dies zu sehen bekommen. Davon bin ich überzeugt."

Wie sieht die Zusammenarbeit von dir und dem bisherigen Trainerteam in den nächsten Wochen aus?

Huber: "Zusammenarbeit trifft es ganz gut. Die Jungs haben einen wirklich guten Job gemacht. Das will ich an der Stelle noch einmal klarstellen. Es ist allerdings nicht einfach, gleichzeitig zu spielen und zu trainieren. Das ist immer eine Situation, die man vermeiden sollte. Jetzt haben wir die Möglichkeit, das zu verbessern. Genau das wollen wir tun. Wir werden uns dazu abstimmen und zusammenarbeiten. Während dem Spiel und dem Training kann sich jeder wieder auf sich konzentrieren. Das ist ein deutlicher Vorteil."

Was sind deine persönlichen Ziele für die verbleibende Saison?

Huber: "Es ist ja rechnerisch noch einiges möglich. Wir denken aber von Spiel zu Spiel und versuchen erst mal, in den nächsten beiden Heimspielen unsere Hausaufgaben zu machen. Ich möchte die nächsten Wochen mit den Jungs genießen und jeden einzelnen einen Schritt weiterbringen. Dann sehen wir wohin die Reise führt. Ein Ziel für mich persönlich habe ich nicht.Zuletzt noch ein kleiner Appell an die Fans: Bitte kommt zahlreich zu den nächsten Heimspielen und unterstützt die Mannschaft so laut ihr könnt. Wir brauchen eine Gänsehautatmosphäre und dafür ist das Sportzentrum ja bekannt."

Die nächste Partie der Bundesliga-Mannschaft findet am kommenden Samstag um 18 Uhr gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld statt. Gespielt wird im Kauferinger Sportzentrum.

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