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Corona-Alarm beim TSV Landsberg

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Von: Thomas Ernstberger

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Muriz Salemovic - TSV Landsberg
Corona-positiv: Muriz Salemovic, Trainer der Bayernliga-Mannschaft des TSV Landsberg. © Limper

Landsberg – Corona-Alarm beim FC Bayern München – und jetzt auch beim TSV Landsberg. Muriz Salemovic und Mike Hutterer, die beiden Spielertrainer des Fußball-Bayernligisten, befinden sich nach positiven Tests in häuslicher Quarantäne. Zudem sind mehrere Spieler im Zusammenhang mit Corona noch imaer nicht einsatzfähig – alle trotz oder nvch Impfung. Das war auch der Grund, warum das Testspiel am Dienstag Abend bei Regionalligist SpVgg Unterhaching - wie im KREISBOTEN berichtet - abgesagt werden musste. Die ersten Spieler kommen aber in zwei Wochen zurück.

Beide TSV-Coaches gehen mit der Erkrankung offensiv um, machen kein Geheimnis draus. „Ich hatte schon am Wochenende typische Corona-Symptome. Aber acht Tests waren negativ. Aber ich bin hartnäckig und habe mich nochmal testen lassen. Da gab’s dann einen positiven Befund“, so Salemovic am Mittwoch zum KREISBOTEN. Mittlerweile geht’s ihm besser, trotzdem muss er natürlich vorerst zuhause bleiben. Geauso wie Hutterer, der am Montag positiv getestet wurde.

Mike Hutterer, TSV Landsberg
Corona-positiv: Mike Hutterer, Trainer der Bayernliga-Mannschaft des TSV Landsberg. © Limper

Die Vorbereitung der Landsberger Fußballer auf die Rückrunde ist jetzt durch Corona ziemlich durcheinandergewirbelt, da die Spielertrainer und einige Akteure vorerst nicht eingreifen können. So werden am Freitag die Spieler Andreas Fülla und Fabian Lutz das Training leiten. Inzwischen steht wenigstens fest, dass das Testspiel am Samstag (13 Uhr) bei Landesligist TSV Gilching-Argelsried wie vorgesehen über die Bühne gehen wird.

„Wir wollten nicht absagen und das Spiel trotz allem bestreiten“, sagt Salemovic. Verständlich: Denn es ist schon die Landsberger Generalprobe vor dem Rückrundenstart am Samstag, 19. Februar, beim FC Deisenhofen. „Diese Partie ist wohl gesichert, da Deisenhofen auch einen Kunstrasen als Spielstätte gemeldet hat“. Eine Woche später ginge es nach Donaustauf. Dort gibt es keinen Kunstrasen. Salemovic: „Wenn beide Spiele stattfinden, hätten wir bis auf Hankofen-Hailing, die noch zu uns kommen, gegen alle Mannschaften, die die ersten sieben Tabellenplätze belegen, gespielt.“

Das wäre natürlich eine Super-Ausgangsposition für die dann noch folgenden zwölf Bayernliga-Partien. Aber derzeit weiß ja keiner, was für Überraschungen Corona noch bereit hält. Nicht nur Salemovic hat mittlerweile erkannt: „Wir können die Natur nicht besiegen...“

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