TSV übernimmt rote Laterne

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Schnelle Gegenangriffe wie hier durch Gatto Piepenburg (Nr. 22) und Kai Roth (Nr. 32) gab es nur selten. Gröbenzell zeigte sich effektiv und gewann 30:40.

Landsberg – Nur zu gern hätten Landsbergs Handballer gegen die HSG Gröbenzell-Olching an ihre gute Leistung aus dem Spiel beim TSV Gilching angeknüpft. Zu Beginn ließ sich dieses Unterfangen auch noch gut an, doch dann verlor das Team von Trainer Sofian Marrague so richtig den Faden. Unter dem Strich steht eine deutliche 30:40-Heimniederlage.

Anfangs sah es noch ganz vielversprechend aus: Der Auftakttreffer der Gäste war schnell ausgeglichen und Landsberg legte sogar mit zwei Toren vor (4:2/7.). Die HSG glich zwar wieder aus und ging zwischenzeitlich in Führung, doch der TSV zog stets nach. Zum letzten Mal lag das Marrague-Team in der 20. Minute in Front (9:8). Doch danach stockten die Offensivbemühungen, Präzision und Klarheit gingen sichtbar verloren. Die Gäste punkteten ihrerseits mit dynamischem Angriffsspiel, bis zur Pause wuchs Landsbergs Rückstand auf 12:16 an.

Das Zwischentief schien zu Beginn der zweiten Hälfte gestoppt, die Durchschlagskraft kehrte zurück. In der 34. Minute bot sich beim Stand von 17:21 und eigenem Ballbesitz die große Gelegenheit, auf drei Tore zu verkürzen. Doch wieder setzte es einen Gegentreffer, auch Probleme in der Hintermannschaft waren nun nicht mehr zu übersehen. Immer wieder tanzten die beweglichen Gäste die Landsberger Abwehr regelrecht aus. Die in der letzten Saison noch gelobte Kompaktheit schien wie weggeblasen und so kam auch das gefährliche Gegenstoßspiel kaum zur Entfaltung.

Der TSV geriet, seiner schärfsten Waffen beraubt, immer mehr ins Hintertreffen (22:27/44.).

Volles Risiko zum Schluss

Trainer Marrague ließ nichts unversucht und erhöhte das Risiko. Doch auch der Einsatz des siebenten Feldspielers oder Umstellungen in der Abwehr griffen nicht. So blieben selbst vier Landsberger Tore am Stück nicht mehr als Ergebniskosmetik. Die schlussendlich 40 Gegentore waren eine zu große Hypothek.

Die nächste Gelegenheit, die rote Laterne weiterzugeben, bietet sich Landsbergs Handballern diesen Samstag, 3. Dezember. Dann steigt ab 19 Uhr das Kellerduell bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf. Das nächste Heimspiel findet dann eine Woche später in der Isidor-Hipper-Halle statt.

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