Ein Satz mit X

Damen 1 der Lechrain Volleys verlieren in Ingolstadt mit 0:3

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Die Damen 1 der Lechrain Volleys konnten in Ingolstadt nicht punkten.

Landkreis – Die Damen der Lechrain Volleys 1 haben am Wochenende das Spiel gegen den MTV 1881 Ingolstadt mit 0:3 verloren und kehrten mit leeren Händen nach Hause zurück.

Der erste Satz begann nicht nach Plan. Bereits nach kürzester Zeit hieß es 0:6 für die Schanzer. Die Annahme stand gut, allerdings wurde viel zu verhalten am Netz agiert und der Ball konnte nicht auf dem gegnerischen Boden platziert werden. Trainer Martin Wagner griff ein und nahm beim Punktestand von 1:7 seine erste Auszeit. Hier ermutigte er sein Team, doch endlich Vollgas zu geben und den MTV unter Druck zu setzen. Nach dieser Auszeit fanden die LRV-Damen langsam etwas ins Spiel und konnten sich bis auf drei Punkte zum 12:15 ran kämpfen. Doch schlichen sich nun wieder viele Eigenfehler ein, so dass dieser Satz dann deutlich mit 18:25 an die Ingolstädter abgegeben werden musste.

Der zweite Satz war geprägt von vielen Eigenfehlern auf Seiten der Lechrain Volleys. Ob Aufschlag, Annahme oder Angriff, auf allen Positionen wurde nicht sauber genug gespielt, um den Schanzern die nötige Gegenwehr zu bieten. Beim Spielstand von 10:17 nahm Coach Wagner seine zweite Auszeit und appellierte an sein Team, doch endlich ihr Spiel zu spielen und die Handbremse zu lösen. Eine Aufschlagserie von Simone Huber brachte die LRV-Damen wieder bis auf drei Punkte an die Ingolstädter ran und somit etwas ins Spiel, dennoch ging auch dieser Satz mit 20:25 nach Ingolstadt.

In den dritten Durchgang starteten die Lechrain Volleys 1 endlich besser. Zum ersten Mal in dieser Partie lagen die LRV-Damen in Führung und zwangen die Schanzer zu einer Auszeit. In diesem Durchgang konnte die Mannschaft phasenweise zeigen, welche Leistung sie bringen kann. Tolle Angriffskombinationen konnten erfolgreich auf dem gegnerischen Boden platziert werden. Doch schnell riss dieser Faden wieder ab, es kam zu einigen Abstimmungsproblemen im Team und die starken Aufschläge der Ingolstädter brachten die Annahme der LRV-Damen zum Wackeln. Dies hatte zur Folge, dass bei 11:16 eine Auszeit seitens der Lechrainer genommen werden musste. Hier motivierten sich die Mädels nochmals gegenseitig, aber es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Man kämpfte sich nochmal auf 15:18 ran, doch die Ingolstädter spielten sich hier in einen Rausch und ließen einfach nichts mehr zu. Schließlich ging auch der dritte Satz mit 21:25 verloren, wodurch die bittere 0:3-Niederlage gegen den Tabellennachbarn besiegelt war.

Romana Kohlhund fand nach dem Spiel passende Worte: „Ingolstadt hatte das Spiel stets im Griff und konnte über alle Positionen variabel angreifen. Uns gelang es nicht, unser eigenes Spiel aufzubauen und in einen Flow zu zukommen.“

Die nächsten zwei Wochen bis zum Spiel gegen den TV Planegg Krailling 2 am 23. November wollen das Team und der Trainer nutzen, um an den individuellen Schwächen zu arbeiten.

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