Alle Kräfte mobilisiert

Immer wieder hatte man in den vergangenen Jahren gegen Fürstenfeldbruck den Kürzeren gezogen – das Blatt hat sich nun für die DJK Damen am Wochenende gewendet.

Landsberg – Mit gemischten Gefühlen fuhren die DJK Damen nach Fürstenfeldbruck. Einerseits wollten sie mit einem Sieg den Anschluss zur Tabellenspitze wieder herstellen, andererseits hatten sie in den vergangenen Jahren gegen die Bruckerinnen immer den Kürzeren gezogen.

Und auch dieses Mal kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und zogen schnell auf 10:2 davon. Mitte des ersten Viertels gelang es den Landsbergerinnen dann das Spiel offen zu gestalten. In der Verteidigung klappte es zwar nach wie vor nicht wie gewohnt, dafür funktionierte es jetzt im Angriff und so war der 18:12-Rückstand nach dem ersten Viertel überschaubar. Mit aggressiver Mannverteidigung bekamen die DJK-Damen die Gastgeberinnen immer besser in den Griff. Ab der 15. Spielminute ließen sie bis zur Pause keinen gegnerischen Punkt zu, machten in dieser Phase selbst aber sieben Punkte und gingen mit einer 25:26-Führung in die Halbzeit.

Als die Landsbergerinnen im dritten Viertel auch noch von außen trafen konnten sie den Vorsprung auf 30:40 ausbauen. Doch wer glaubte, das wäre die Vorentscheidung gewesen, sah sich schnell getäuscht. Landsberg verlor den Faden im Angriff und der Vorsprung schmolz auf 41:42 zum Ende des dritten Viertel zusammen. Im letzten Viertel jedoch ließ die junge Landsberger Mannschaft alle verwundert die Augen reiben, die dachten, dass sie dieses Viertel aus der Hand geben würden. Die sieben Lechstädterinnen blieben ruhig und mobilisierten noch einmal die letzten Kräfte. Und sie wurden mit einem 0:8-Lauf zwischen der 34. und 37. Spielminute und einer 46:56-Führung belohnt. Die DJK Damen spielten in den restlichen drei Minuten clever die Uhr herunter und machten so den 52:59-Sieg perfekt. Damit machen sie in der Tabelle einen Sprung auf den vierten Tabellenplatz. „In den kritischen Phasen des Spiels sind meine Spielerinnen ruhig geblieben und haben geduldig auf eine gute Wurfgelegenheit gewartet. Dafür sind sie letztendlich belohnt worden“, zog Trainer Sascha Khartchenkov Bilanz. Es spielten: Bettina Beck (20 Punkte), Julia Schelkle (12), Sabrina Schelkle (8), Lisa Böhm (7), Lisa Ullrich (5), Rebecca Steiner (4), Katrina Obert (3).

Auch interessant

Meistgelesen

Landsberger Bayernligastart nach Maß
Landsberger Bayernligastart nach Maß
Den Finnen nicht gewachsen
Den Finnen nicht gewachsen
Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Aus für TSV-Coach Zenkner
Aus für TSV-Coach Zenkner

Kommentare