Knapp vorbei an Edelmetall

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Am Ende mangelte es etwas an der Präzision: Daniel Brodmeier verpasste den Sprung aufs olympische Treppchen.

Dießen – Daniel Brodmeier, Mitglied bei der FSG Dießen, ist in Rio knapp an olympischem Edelmetall vorbeigeschrammt. Beim Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr landete er auf Rang 4.

Monika Karsch hatte mit ihrer Silbermedaille die Jagd der deutsche Schützen nach Edelmetall, die am Ende mit einer historisch guten Ausbeute endete, eröffnet. Daniel Brodmeier wollte nachziehen, landete im Liegendwettbewerb aber nur auf dem enttäuschenden 37. Platz.

Besser machte es der Niederlauterbacher im Dreistellungskampf. Nachdem er im Vorkampf im Kniendschießen noch geschwächelt hatte und mit 392 Ringen nur auf Rang 15 rangierte, holte der 28-Jährige liegend und stehend mächtig auf. Mit 1.177 Ringen ging es für Brodmeier vom 2. Platz aus ins Finale.

Dort erwies sich das Kniendschießen abermals nicht als Paradedisziplin, 150,4 Ringe nach drei Fünf-Schuss-Serien bedeuteten Rang 7. Es gelang Brodmeier, sich liegend auf Rang 6 vorzuarbeiten, vor dem letzten Wettbewerb schienen die Medaillenplätze wieder in Reichweite. Nach der ersten und zweiten Serie schnupperte der Deutsche sogar vom 4. Platz aus an Bronze, doch am Ende ging die Luft aus. Keiner der letzten drei Versuche traf in die Zehn, mit am Ende 435,6 Ringen gelang es Brodmeier nicht, Niccolò Campriani (Italien – 458,8 Ringe), Sergey Kamenskiy (Russland – 458,5) und Alexis Raynaud (Frankreich – 448,4) noch einzuholen.

ras

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