Kein Fußballwunder

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VfL-Kapitän Armin Sporer (blaues Trikot) und seine Teamkollegen kämpften verbissen gegen Pöcking. Der Kampf wurde aber nicht belohnt.

Denklingen – Das kleine Fußballwunder blieb aus. Der VfL Denklingen konnte im Rückspiel beim SC Pöcking-Possenhofen die Hypothek aus der 0:2 Hinspielniederlage nicht wett machen. Vor 550 Zuschauern musste der VfL durch eine 1:2 (0:1) Niederlage im Rückspiel die kleine Hoffnung auf den Bezirksligaaufstieg begraben.

„Wir haben es probiert, aber es hat halt nicht geklappt“, nahm Vfl-Coach Joachim Ried das Resultat relativ gefasst hin. „Der Gegner war in den zwei Spielen einfach besser“, zollte er den siegreichen Pöckingern Respekt und Anerkennung. Die Denklinger schafften es einfach nicht die stärkste Abwehr der Kreisliga 1, die in der gesamten Saison nur 27 Gegentreffer zuließ, zu knacken. Stattdessen musste der VfL gleich einen weiteren Rückschlag durch das 0:1 durch Timo Pröbstl (19.), der ein Solo erfolgreich abschloss, einstecken. 

Fast im Gegenzug lag der Ausgleich in der Luft. Nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Kasten lenkte der Pöckinger Torhüter einen Schuss von Markus Schleich (24.) aus kurzer Distanz an den Pfosten. Danach fanden die Gäste lange Zeit keine Lücke im SC-Abwehrbollwerk. Erst Benny Hauke (45+1.) sorgte mit einem Freistoß kurz vor dem Wechsel für Gefahr. 

Fatale Patzer 

Nach der Pause zeigten sich die Gastgeber weiter effektiv in der Chancenverwertung. Ihre dritte Möglichkeit nutzte Markus Schulz (68.) per Kopf zum 2:0 und der Entscheidung. Denklingen blieb nur noch der Ehrentreffer durch ein Eigentor von Benjamin Nast-Kolb (79.). Im ersten Vergleich taten sich die Ried-Schützlinge auch schon schwer Chancen herauszuspielen. Zu Beginn der zweiten Hälfte leisteten sich die Hausherren dann auch noch zwei fatale Patzer, die Clemens Link (47.) und Schulz (50.) zu einem Doppelschlag nutzten. 

Erst danach wachten die Denklinger auf. Sie erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten, darunter einen Pfostenschuss von Armin Sporer. Letztlich reichte es aber nicht zum Anschlusstreffer. „Der Kampf stimmte, aber spielerisch waren wir unterlegen“, resümierte Trainer Joachim Ried danach.

Roland Halmel

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