Immerhin Platz 10

Schrötter schafft in Jerez noch die Top Ten

Moto2-Pilot Marcel Schrötter auf seinem Motorrad
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Platz 10 in Jerez: Moto2-Pilot Marcel Schrötter (vorn) aus Pflugdorf ist mit seiner Leistung zufrieden. Vielleicht klappt‘s demnächst auch im Qualifying besser.
  • Thomas Ernstberger
    vonThomas Ernstberger
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Pflugdorf/Jerez – Wenn nur dieser verflixte Tag vor dem Rennen nicht wäre. Nach einem erneut enttäuschenden Abschneiden im Qualifying am Samstag bot der Pflugdorfer Motorrad-Profi Marcel Schrötter am Sonntag im vierten Saisonrennen in Jerez de Frontera (Spanien) eine, wie er selbst sagt „anständige Leistung“. 

Nach einem Blitzstart, bei dem er gleich sechs Konkurrenten überholte, beendete der Moto2-Pilot das Rennen nach Startplatz 18 immerhin noch auf Rang zehn. „Wenigstens habe ich nach einer ungünstigen Ausgangsposition mit meinem zweiten Top-Ten-Platz in Folge sechs wichtige WM-Punkte mitgenommen“, sagte der Pflugdorfer vom Memminger Liqui Moly´Intact-GP-Team.

»Zufrieden sein«

Für den 28-jährigen Kalex-Piloten war‘s auf einer seiner Lieblingsstrecken fast eine Blaupause des Rennens zwei Wochen zuvor in Portimao (Portugal). Dort startete Schrötter von Platz 19 und wurde auch da am Ende Zehnter.

„Mit Rang zehn müssen wir zufrieden sein. Mir ist wieder mal Schadensbegrenzung gelungen und das Motorrad hat super funktioniert. Aber wir müssen schleunigst unsere Qualifyings besser hinbekommen“, so der einzige Deutsche im Feld der Moto2-Piloten nach dem Sieg des Italieners Fabio di Giannantonio.

In Jerez hatte Schrötter am Samstag viel Pech: Wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung und Missachtung gelber Flaggensignale wurden ihm mehrere Runden mit seinen besten Zeiten gestrichen.“ Egal, wie: „Ich muss endlich wieder weiter vorne starten“, hat sich der Pfugdorfer für die nächsten WM-Rennen zum Ziel gesetzt.

Nach vier WM-Läufen belegt Marcel Schrötter mit 20 Punkten Rang elf in der Gesamtwertung. Das nächste Moto2-Rennen findet am Sonntag, 16. Mai in Le Mans (Frankreich) statt.

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