Starke Stockschützen

Doppel-DM-Silber für die Penzinger Stockschützen-Buben

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Starkes Team: Die U14 der Penzinger Stockschützen jubelte bei der deutschen Meisterschaft in Kühbach zweimal über Silber. Von links: Stefan Gießer, Manuel Karpf, Max Fahrmeier, Jonas Aschenbrenner und Matthias Peischer.

Penzing – Bei den deutschen Meisterschaften der Stockschützen hat die Penzinger Jugend in Kühbach die Sommer­saison mit großartigen Ergebnissen abgeschlossen: Wie schon im Winter durften sich die U14-Spieler des FC Penzing erneut über Edelmetall freuen – sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftskonkurrenz.

Den Start machte dabei Stefan Gießer. Nach Gold auf Eis im Januar dieses Jahrs, wollte er auch auf dem Pflasterbelag in der Kühbacher Halle seiner Favo­ritenrolle gerecht werden. Mit 277 Punkten lieferte er hierfür eine sehr gute Leistung, doch diese konnte tatsächlich noch überboten werden. Mit seinem allerletzten Versuch schraubte Lukas Huber (TSV Niederviehbach) sein Punktekonto auf 282 Zähler – so konnte er Gießer im letzten Moment auf Rang 2 verweisen. Nichts desto trotz freute sich der Penzinger über Vizemeisterschaft bei der U14. Altersbedingt scheidet Stefan nun aus der Schülerklasse aus. Mit fünf Einzelmedaillen bei deutschen Meisterschaften seit 2017 kann er jedoch auf eine beeindruckende Bilanz zurückblicken, an welcher er auch in der U16 anschließen möchte.

Doch nicht nur im Einzel, sondern auch im Mannschaftswettbewerb, wollte das Schülerteam um die Medaillen kämpfen. Jedoch kam das Team mit Stefan Gießer, Jonas Aschenbrenner, Manuel Karpf, Max Fahrmeier und Simon Egen als Nachrücker zur Deutschen, da es auf bayerischer Ebene nach einer durchwachsenen Vorstellung „nur“ zum 5. Platz gereicht hatte. Die dennoch höhen Ansprüche bekamen gleich im ersten Spiel einen Dämpfer, denn gegen die TG Königsmoos unterlag das Penzinger Team mit 6:20. Deutlich besser gestaltete sich der Verlauf des anschließenden Duells: Penzing verwies den späteren Titelträger, Rattenbach, mit 21:3 klar in die Schranken. Doch schnell schlichen sich wieder zahlreiche Fehler ins Spiel der Penzinger Mannschaft, und gegen den TSV Niederviehbach setzte es mit 10:18 bereits die zweite Niederlage im dritten Spiel. Die Medaillen- und erst recht die Titelträume rückten damit bereits in weite Ferne. Eine taktische Umstellung im Team durch Coach Georg Willig im folgenden Spiel machte sich sofort bezahlt: der Friedrichshaller SV sah sich von Penzing deklassiert, mit 32:0.

Vor dem fünften und letzten Spiel war die Ausgangslage noch völlig offen, von Platz 2 bis 4 war für die Penzinger Jungs noch alles möglich. In einem spannenden Spiel konnten sie den SSC Unter­grasensee mit 16:10 niederringen. Mehr noch, zur Freude aller FCP-Beteiligten reichte dieses Ergebnis aus, um auf den 2. Platz nach vorne zu rutschen. Wie schon im Winter durfte das Penzinger Schülerteam damit die deutsche Vizemeisterschaft bejubeln.

Sehr konstant

Jugendleiter Matthias Peischer haderte zwar ein wenig mit der zu Beginn durchwachsenen Leistung und dem verpassten Titel, kann aber insgesamt ein positives Fazit der deutschen Titelkämpfe ziehen: „Wir waren mit dem U14-Team bei den letzten vier deutschen Sommermeisterschaften immer ganz vorne dabei. Diese Konstanz kann kein anderer Verein vorweisen und bestätigt uns gleichzeitig weiterhin auf den Nachwuchs zu setzen.“

Für die Penzinger Jugend ist die Sommersaison damit beendet, doch die Pause währt nur kurz, denn bereits Anfang Oktober dürfen sich alle wieder warm anziehen – dann geht es zum ersten Wettkampf in die Eishalle.

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