Die Meisterschaft, die keine war

Flaute bei der Deutschen Meisterschaft der Flying Dutchman Jollen

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69 Mannschaften aus acht Nationen haben sich vergangene Woche auf dem Ammersee bei der Meisterschaftsregatta gemessen.
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69 Mannschaften aus acht Nationen haben sich vergangene Woche auf dem Ammersee bei der Meisterschaftsregatta gemessen.
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69 Mannschaften aus acht Nationen haben sich vergangene Woche auf dem Ammersee bei der Meisterschaftsregatta gemessen.
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Die Sieger Peggy und Torsten Bahr.
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2. Platz: Kai Uwe Lüdke und Kai Schäfers.
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3. Platz: Enno Kramer und Christoph Zingerle.

Dießen – Eigentlich sind die leidenschaftlichen Segler am vergangenen langen Wochenende angetreten, um auf dem Ammersee einen Deutsche Meisterschaft auszutragen. Doch das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Und so kam alles ganz anders.

69 angemeldete Boote konnte der Dießener Segelclub bei der internationalen Deutschen Meisterschaft der Flying Dutchman Jollen vermelden. Unter den Teilnehmern waren auch bekannte Namen wie Peggy Bahr, Jan Borowski, Hans Peter Schwarz und Jörgen Bojsen Möller aus Dänemark. Insgesamt waren es acht teilnehmende Nationen.

Zunächst lief auch noch alles nach Plan. Selbst das ablaufende Hochwasser sorgte lediglich für ein paar nasse Füße. Und so konnte am vergangenen Donnerstag das erste von insgesamt fünf geplanten Rennen stattfinden. Bei leichten südöstlichen Winden segelten die Teilnehmer um die Wette. Wegen der Winddreher eine taktische Herausforderung.

Letztlich konnten sich auf den vorderen Rängen die Nordlichter behaupten. Peggy und Torsten Bahr aus Berlin belegten den 1. Platz vor Jan Borowski und Andreas Berlin aus Rostock. Auf Rang 3 landeten Kilian König und Johannes Brack aus Hannover. Die beste Mannschaft des Dießener Segelclubs wurde das Team mit Tim Wechsler und Sam Leitl auf Platz 15.

Am darauffolgenden Tag dann die erste Pleite für die Meisterschaft. Es herrschte im wahrsten Sinne des Wortes Flaute und so musste das Rennen abgesagt werden.

Am Samstag dann die gute Nachricht: Bei leichten Nordost-Winden konnten die Segler wieder starten. Bei dem Rennen setzten sich die Berliner Kai Uwe Lüdke und Kai Schäfers an die Spitze. Peggy und Thorsten Bahr wurden Zweite und auf Rang 3 rangierten die Niederländer Enno Kramer und Christof Zingerle.

Am Sonntag mussten dann die letzten beiden Rennen wieder abgesagt werden – es herrschte Flaute. Das hatte zur Folge, dass die Regatta nicht mehr als Meisterschaft gewertet werden konnte. Dafür braucht es nämlich vier Rennen. Stattdessen wurde der Wettkampf als Ranglistenregatta gewertet.

Von den Dießener Seglern schaffte es leider keiner aufs Treppchen. Die beste Wertung erhielten Tim Wechsler und Samuel Leitl auf Platz 26. Die Teilnehmer vom Herrschinger Segelclub konnten sich hingegen etwas weiter vorne platzieren. Die Wertungen: Hans Peter Schwarz und Roland Kirst (Platz 8), Thomas Römmelt und Peter Zeller (9), Stefan und Adrian Beichl (11) sowie Johanna Beichl und Franz Graf (23).

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