Die "Motten" flogen nur selten

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Gewinner des Christian-Fries-Gedächtnispreises der 18-Footer: Christian Meissner, Heinz Peter Nersinger, Tomas Eggersdorfer (v. links) und Friedl Renner (nicht im Bild).

Dießen – Bei der Skiffmania am letzten Aprilwochenende und dem Start der Deutschlandtour der 18-Footer am ersten Maiwochenende hatte der Wettfahrtleiter des DSC, Heinz Peter Nersinger, mit den Windverhältnissen zu kämpfen. Nersinger und sein engagiertes Regattateam mussten die kurzen Zeitfenster mit Wind nutzen, um das europäisch besetzte Startfeld auf Kurs zu schicken.

Bei der Skiffmania stellten die Int. Moth das stärkste Feld mit 18 Teilnehmern. Allerdings kamen durch die wechselnden Windverhältnisse die „Motten“ nur selten zum Fliegen. Nach den beiden Wettfahrten setzte sich Maximilian Mäge vom Bayrischen Yachtclub als Sieger durch. 

Bei der zweiten Einmann-Klasse, den Musto-Skiffs, gewann Bernd Jahn aus Utting. Jahn konnte somit seinen Vorjahrestitel verteidigen und seine Dominanz erneut unter Beweis stellen. Beim olympischen 49er führten die Nürnberger Jens Thoma und Simon Woop das zehn Boote starke Feld an. Die Brüder Uli und Tobias Teschemacher, für den DSC startend, konnten sich einen respektablen vierten Platz sichern. 

Bei den 14-Footern setzten sich nach zwei Wettfahrten Robert Schmidt und Arndt Dürr vom Wörthsee durch. Auf der ersten Station der Deutschlandtour der 18-Footer wurde um den Christian-Fries-Gedächtnis-Preis gesegelt. Auch bei dieser, über drei Tage stattfindenden Regatta, war der Wettfahrtleiter extrem gefordert. Erst am Sonntag konnte Nersinger die acht Teams auf die Regattabahn schicken. Die Trophäe erkämpften sich diesjährig das Münchner Team Eurolink mit Friedl Renner, Christian „Latzi“ Meissner und Tom Eggersdorfer vor dem Berliner Team Magic Marine. 

Den dritten Platz belegten die Kaltenberger Ritter mit dem Steuermann Heinrich von Bayern und seinen Vorschotern Christian Porsche und Paul Wiebel. Die DSC-Titelverteidiger Christoph „Ström“ Hagenmeyer, Holger Höfle und Dominik Entzminger erreichten in dieser Saison den fünften Platz. Erstmalig wurde diesjährig das Feld um die schnellen Kielboote Esse 850 und Ultimate 20/Skippi 650 erweitert. Bei nur mäßigem Wind konnten diese am 1. Mai eine verkürzte Wettfahrt segeln. Am Sonntag wurde das kurze Zeitfenster mit passablen Windverhältnissen ausgenutzt, um gemeinsam mit den 18-Footern drei weitere Wettfahrten durchzuführen. 

Hierbei setzte sich bei den Esse 850 die internationale Erfahrung der Brüder Johannes und Florian Hagenmeyer mit Matthias Neumann vom Ausrichterclub DSC gegen die Kon- kurrenz vom Ammersee durch. Die Ultimate 20 und Skippi 650 wurden aufgrund der Yardstickzahl gemeinsam gewertet. 

Die ersten beiden Plätze belegten die U20 Segler Volker und Petra Schütz mit Michael Kellermann vom Tegernsee, gefolgt von Johann und Renate Eckerlein und Klaus Amann vom MTV Dießen. Die beste Skippi mit Jörg Schiszler, Dr. Jürgen Mies und Stephan Spiel vom Echinger Segelclub erreichten den 3. Platz.

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