Dezimierte Landsberger in Dorfen ohne Chance:

Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste

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Schwere Tage für Trainer Randy Neal: Weil ihm nur 15 fitte Feldspieler zur Verfügung stehen, konnte der HC Landsberg sein Potenzial in Dorfen nicht abrufen.

Landsberg – Dass die Landsberger Eishackler am vergangenen Wochenende nur eine Partie zu spielen hatten, kam sicher gelegen: Wegen zahlreicher Ausfälle stehen Trainer Randy Neal derzeit nur 15 Feldspieler zur Verfügung. Fürs Topspiel beim ESC ­Dorfen zu wenig: Dort kassierten die Landsberger eine 9:4-Niederlage.

Aus tabellarischer Sicht war es das Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und Dritten der Bayernliga. Immerhin eine gute Nachricht gab es aus dem HCL-Lazarett: Nach langer Verletzungspause feierte Tobias Turner sein Comeback und wurde aufgrund der angespannten Personalsituation im Sturm eingesetzt. Trotz der vielen Ausfälle begann der HC Landsberg gewohnt schwungvoll und spielte sich schnell einige Torchancen heraus. Besser machten es die Gastgeber, die durch zwei frühe Treffer (4./6.) auf 2:0 vorlegten.

Und auch im zweiten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start. Trevor Hills konnte bei einem Alleingang nur unfair gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte er selbst zum 3:0 (22.). Den Treffer zum 4:0 (26.) erzielte der Dorfener Lukas Miculka, während die Riverkings mit einem Mann mehr auf dem Eis waren. Das 5:0 (33.) war eine Kopie des dritten Treffers: Wieder versenkte Trevor Hills seinen Penalty im Kasten von Maximilian Güßbacher, dessen Arbeitstag danach beendet war: Er räumte seinen Platz im Tor für David Blaschta.

Nur wenige Minuten später erzielte Daniel Menge (37.) in Überzahl den ersten Treffer für die Riverkings. Einer möglichen Aufholjagd schob Dorfen aber gleich den Riegel vor: Noch vor der Pause erhöhte erneut Miculka (38.) auf 6:1.

Nach Wiederanpfiff waren dann die Riverkings am Zug. Dennis Sturm erzielte nach nur 25 Sekunden im letzten Drittel das 6:2. Aber wieder gab´s postwendend die Antwort: Zwischen der 42. und 45. Minute zogen die Gastgeber durch drei weitere Treffer sogar auf 9:2 davon. In der Folge zeigte der HCL Courage und hielt weiter dagegen. Aber ungeachtet des Ergebnisses musste Trainer ­Neal weitere Hiobsbotschaften hinnehmen: Stefan Kerber konnte die Partie aufgrund einer Schulterverletzung ebenso wenig wie der angeschlagene Sven Gäbelein beenden.

Immerhin zwei positive Nachrichten gab´s in den Schlussminuten noch: In der 50. Minute durfte Dennis Sturm beweisen, dass auch er ein brillanter Penaltyschütze ist. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte Timo Hauck (59.) mit seinem Treffer. Trotz der vielen Rückschläge analysierte Trainer Neal am Ende sachlich: „Im ersten Drittel haben wir wirklich gut gespielt aber unsere Chance nicht genutzt. Das zweite Drittel war dann überhaupt nicht gut von uns.“

Ob sich die personelle Lage zum kommenden Wochenende entspannt, bleibt abzuwarten. Am Freitag, 17. November, empfangen die Riverkings ab 20 Uhr den TSV Peißenberg. Sonntags gastiert die Neal-Truppe bei Keller-Team EC Pfaffenhofen.

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