Fairness geht vor

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Die Kinder des DFB-Stützpunkts Issing glänzten nicht nur in der Partie gegen den FC Bayern – sie bewiesen sich auch als große Vorbilder im Fair Play.

Issing – Der DFB-Stützpunkt Issing war jüngst zu Gast beim namhaften U12 und U14 Turnier in Stephanskirchen bei Rosenheim. Dem Jahrgang 2001 aus Issing gelang dabei in diesem Jahr der große Wurf: man besiegte den FC Bayern mit 2:1. Auch im Fair Play zeigte sich der DFB-Stützpunkt Issing als Vorbild.

In einem packendem Finale besiegte der Stützpunkt aus Issing den großen FC Bayern mit 2:1 – trotz eines frühen 0:1-Rückstandes, berichtet Issings Pressesprecher Alexander von Schroetter. Die Schützlinge von Jürgen Weise und Hermann Schöpf zeigten großen Willen und drehten das Spiel noch zu ihren Gunsten.

Beide Mannschaften zeigten den zahlreichen Zuschauern eine hochklassige Partie mit Chancen. Die Stützpunktspieler aus Issing hielten gut dagegen und ließen sich nicht durch den Rückstand beeindrucken. „Besonders in kämpferischer und läuferischer Hinsicht zeigten die Spieler sehr große Qualität und mit schnellen Kontern sowie tollen Kombinationen tauchte man immer wieder gefährlich vor dem Tor der Bayern auf“, sagt von Schroetter. Durch einen dieser schnellen Konter, konnte die Hintermannschaft des FCB Andy Reinhardt nur durch ein Foul stoppen. Den folgerichtig daraus resultierenden Strafstoß verwandelte Fynn Holthuis sicher.

„Nach diesem Tor waren die Jungs und Mädels auf Augenhöhe mit dem FCB“, lobt der Pressesprecher. Durch ein erneutes Foul in Strafraumnähe der Münchener, nutzte man diese Gelegenheit zur Führung aus: Elias Stechele verwandelte den getretenen Freistoß per Kopf weitergeleitet auf Fynn Holthuis und dieser überwand den sehr starken Bayern Keeper gekonnt.

In der Schlussphase musste Issing alles in die Waagschale werfen um den Sieg festzuhalten. Der FC Bayern baute nochmals mächtig Druck auf das von Benedikt Einkammerer hervorragend gehütete Tor.

Der Jahrgang 1999/2000 konnte seine Vorjahresplatzierung um einen Platz von 5. auf 4. verbessern und sicherte sich den imaginären Fairness-Preis des Turniers. „Nachdem ein österreichisches Team nicht angetreten war, einigten sich die Verantwortlichen des SP Issing und weitere Mannschaften darauf, für das fehlende Team ein All-Star-Team zu bilden“, erklärt Alexander von Schroetter. „Leider zeigten zwei Teams des Turniers nicht die gleiche Fairness und stellten keine Spieler ab.“

Das letztendlich diese beiden Mannschaften zum Schluss im Finale standen, war nachvollziehbar, meint der Pressesprecher. Die übrigen Mannschaften mussten dem hohen Spielaufkommen im Halbfinale Tribut zollen und konnten nicht wie gewohnt Auswechslungen vornehmen. Für zahlreiche Spieler war es eine enorme Doppelbelastung. „Wichtig für den Stützpunkt Issing war vielmehr, dass die betreuten Spieler einen weiteren Baustein in ihrer Ausbildung erhielten“, betont von Schroetter. „Fairness geht vor!“

Der Stützpunkt Issing hat den Zuständigkeitsbereich der Landkreise Weilheim-Schongau ­ Süd und West sowie Landsberg.

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