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Riverkings machen Füssen mit 5:2 nass

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Von: Susanne Greiner

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Saisonstart HCL Landsberg 2022 Puck Drop
Schon beim Puck Drop gut gelaunt: (v.l.) Spielertrainer Sascha Mölders, Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, Präsident Frank Kurz und Stadionsprecher Sven Schneider. © HCL

Landsberg – „Von den Göttern auserkoren“ – die Ansage zur neuen Hymne des HC Landsberg „Wir sind die Riverkings“ hat es prophezeit: Zum Start der Eishockey-Saison gab‘s beim HC Landsberg nach Hymnenvorstellung und Puck Drop mit OBin Doris Baumgartl und Sascha Mölders trotz anfänglichem Zögern und entsprechendem Rückstand ein sattes 5:2 gegen den EV Füssen.

Trainer Sven Curmann war mit dem etwas zu verhaltenen Start seiner Jungs sicher nicht zufrieden. Immerhin galt es, die Mission „Einzug in die Pre-Playoffs“ zu erfüllen. Vor guter Kulisse von 1.196 Zuschauern war dem HCL die Anfangs-Nervosität aber deutlich anzumerken.Zwar ließen die Riverkings bei fünf gegen fünf keine größeren Chancen für den Gegener zu. Aber mit der Offensive haperte es auch noch, selbst als man in der 4. Spielminute in Überzahl war. Das konnte der EV Füssen dann in der 9. deutlich besser. Im Slot vor dem Tor überwand Leon Dalldush im Solo den chancenlosen Landsberger Torwart Michael Güßbacher zum 0:1. In nachdem die Riverkings ein zweites Überzahlspiel verschlafen hatten, konnten die Füssener bald wieder jubeln – 0:2 zur ersten Pausensirene.

In der zweiten Hälfte schienen beide Mannschaften nicht spielwütig und scheiterten halbherzig am Goalie des Gegenübers. Lediglich die Aktionen von Mika Reuter und Frantisek Wagner bargen Gefahr für den Gegner, aber auch hier konnte der Füssener Torwart Benedikt Hötzinger abgreifen.

Zum Glück rappelten sich beide Mannschaften zum letzten Drittel auf – und das hatte es in sich. Schon schnell tobte die ganze Halle und fieberte leidenschaftlich mit der Mannschaft mit. Landsberg kam mit deutlich mehr Zug zum Tor aus der Kabine. In der 44. Minute klingelte es dann auch folgerichtig das erste Mal im Tor der Gäste: Steven Ipri schloss eine feine Einzelleistung mit einem Handgelenksschuss ins lange Eck zum 1:2-Anschluss ab. Keine Minute später glich Adriano Carciola mit einem Bauerntrick zum 2:2 aus – und das Stadion wurde zum Tollhaus. In der 47. Minute bediente Dennis Neal den an der gegnerischen blauen Linie lauernden Steven Ipri mit einem starken Pass – und der vollendete zur ersten Führung für die Hausherrn.

Die Entscheidung fiel in der 51. Minute. In Überzahl versenkte Adriano Carciola mit einem unhaltbaren Schlagschuss den Puck zum 4:2. Füssen kam zwar noch zu drei guten Chancen, scheiterte aber, entweder an Güßbacher oder am Pfosten. Und Das 5:2 ins leere Füssener Tor durch Riley Stadel besiegelte den ersten, viel umjubelten Landsberger Heimsieg in der neuen Saison.

Neben der gelungenen Heimpremiere kam auch die neue HCL-Hymne der Landsberger Formation EL LABOGA „Wir sind die Riverkings“ bei den Fans hervorragend an und sorgte für Stimmung. Specki T.D. von In Extremo und seine ehemaligen Landsberger Bandkollegen Oliver Miller, Martin Fuchs und Christoph Kantsberger hatten zusammen mit Johannes „Jojo“ Hicks und Korbinian Hamberger den Riverkings eine Rockhymne auf den Leib geschrieben, nachzuhören auf dem Account der Riverkings auf den gängigen Plattformen.

Weiter im straffen Programm der Riverkings geht es am Sonntag, 2.10. um 17.30 beim Auswärtsspiel gegen die Passau Black Hawks. Zum nächsten Heimspiel am Mittwoch, 5. Oktober, erwartet der HCL um 20 Uhr den EHC Klostersee.

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