12-Stunden-MTB-Europameisterschaft:

Hitze, Bikes und Rekorde am Schatzberg in Dießen

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Die Dießener 12-Stunden-Mountainbike-Europameisterschaft ein großer Erfolg: Nie gab es mehr Teilnehmer, Sieger aus drei Nationen und 4.000 Euro für krebskranke Mütter und deren Kinder
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Die Dießener 12-Stunden-Mountainbike-Europameisterschaft ein großer Erfolg: Nie gab es mehr Teilnehmer, Sieger aus drei Nationen und 4.000 Euro für krebskranke Mütter und deren Kinder
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Die Dießener 12-Stunden-Mountainbike-Europameisterschaft ein großer Erfolg: Nie gab es mehr Teilnehmer, Sieger aus drei Nationen und 4.000 Euro für krebskranke Mütter und deren Kinder

Dießen – Die vorhergesagten Gewitter blieben aus, was den Veranstalter freute. Die Teilnehmer bei der 12-Stunden-Europameisterschaft der Mountainbiker in Dießen, hätten gegen eine Abkühlung durch einen Regenschauer vielleicht gar nichts einzuwenden gehabt, da ihnen die Hitze ordentlich zusetzte. Schwülheiße und schweißtreibende Temperaturen hielten die Radler aber nicht davon ab, rund um den Schatzberg in die Pedale zu treten.

Bei der sechsten Auflage waren 441 Mountainbiker am Start. „Das ist neuer Teilnehmerrekord“, freute sich Helmut Bischeltsrieder, der Chef des veranstaltenden MC Dießen. Der sorgte einmal mehr mit rund 60 Helfern für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Das Verpflegungsteam des MCD verarbeitete Unmengen an Obst, bereitete Wurst- und Käsesemmeln zu oder stellte Getränke für die durstigen Teilnehmer bereit.

Für die galt es in diesem Jahr einen etwas kürzeren Rundkurs zu bewältigen. „Einen kleinen Streckenabschnitt im Wald mussten wir rausnehmen“, erklärte Bischeltsrieder die Verkürzung von 7,8 auf 7,19 Kilometer. Dadurch wurden die Rundenzeiten kürzer und die Anzahl der Umrundungen im Vergleich zum Vorjahr mehr. Gleich blieb aber der Ehrgeiz mit dem die Mountainbiker in die Pedale traten. Der ein oder andere Sturz blieb nicht aus. Gleich am frühen Morgen gab es bei einem Wechsel wegen einer gerissenen Kette einen kapitalen Abflug, der aber wie einige andere Stürze im Gelände jedoch einigermaßen glimpflich abging. „Es gab keine schweren Verletzungen, meist Abschürfungen“, berichtete Bischeltsrieder.

Moderator Titus Fischer, der wie immer fachmännisch das Rennen kommentierte, freute sich über die Internationalität der Veranstaltung. „Wir haben diesmal Teilnehmer aus fünf Nationen“, erklärte Fischer. Die Herren Masterklasse I gewann mit Marcel Knaus auch ein Lichtensteiner. Er sammelte 38 Runden. Eine mehr schaffte Anselm Holthausen. Damit sicherte sich der Berliner den Sieg bei den Herren.

Bei den über 50-Jährigen gewann Paris Mistakidis vom „Persis Racing Team“ aus dem baden-württembergischen Nattheim, das mit 25 Startern bei der EM die größte Mannschaft stellte. In der Handicap-Klasse setzte sich Florian Herdener aus Altenstadt durch. Bei den Frauen holte sich Paulina Wörz (Kempten) den 1. Platz mit beachtlichen 36 Runden. Ihre Teamkollegin Birgitt Hühnlein war bei den über 40-Jährigen die Nummer eins.

Erstmals ging in Dießen auch ein Sieg nach Italien. Ilaria Balzarotti und Lorenzo Bedegoni, die eine 862 Kilometer lange Anfahrt aus Santa Marinella bei Rom hinter sich hatten, dominierten bei den 2er Mixed-Teams. Beim Zweierwettbewerb der Herren siegten Tobias Kurz und Erik Hühnlein (Sport-Treff 2.0, 44 Runden) und bei den Damen Anja Lehner und Julia Holder (Persis Ladies Team, 37 Runden). Die meisten Runden sammelte im Vierbewerb Mannschaft vom „Sportpark Au“, die mit 46 Umrundungen Platz 1 belegten. Der Titelverteidiger verwies den RSC Wolfratshausen (45 Runden) auf Rang 2 vor dem „Persis Racing Team“. Beim Sechserbewerb hatte die Mannschaft vom „SC Gröbenzell und Freunde“ die Nase vorne.

Gestrampelt wurde auch für den guten Zweck. Insgesamt 4.000 Euro flossen an die Rexrodt von Fircks-Stiftung für krebskranke Mütter und deren Kinder. „Auch das war eine Rekordmarke“, meinte Fischer.

Roland Halmel

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