Pflichtsieg beim Schlusslicht

DJKler verspielen im letzten Viertel einen deutlichen Vorsprung

+
Kein einfacher Sieg für die Heimerer Schulen Baskets. Gegen Tabellenschlusslicht SG Heising-Kottern stand zwar am Ende der 86:76-Sieg, doch machte ihnen vor allem der gegnerische Topscorer Cedric Townsend das Leben schwer.

Landsberg – Das Gastspiel beim Tabellenschlusslicht SG Heising-Kottern war für die Heimerer Schulen Baskets das befürchtet unangenehme Spiel. Ein Blick auf den Spielberichtsbogen zeigte schon vor dem Spiel, dass es kein Spaziergang werden würde. Stand da doch ausgerechnet gegen die HSBler wieder der Name von Cedric Townsend, der mit gut 17 Punkten pro Spiel der Topscorer der Gastgeber ist, aber die letzten Spiele nicht im Einsatz war. Dazu kam Neuzugang Fabian Feil, der in seinen ersten Spielen gleichfalls 17 Punkte pro Spiel erzielt hatte. Somit war klar, es bedurfte wieder einer sehr guten Defense-Leistung, wollte man hier gewinnen. Dies gelang auch, sieht man mal großzügig von den letzten Minuten der Partie ab.

Die Hausherren ergatterten zwar den ersten Korb, doch ansonsten zeigten die Heimerer Baskets im ersten Abschnitt, dass sie hier den Ton angeben wollten. Nach fünf Minuten lag man, angetrieben von einem wieder starken Christoph Hornung, mit acht Punkten vorn. Mit ihrer aggressiven Zonenverteidigung gelang es dem Team von Coach Ryan Broker, der auch selbst spielte, immer wieder die SG zu riskanten Würfen zu zwingen oder deren Pässe abzufangen. Ab Mitte des Viertels hatte sich der Aufsteiger etwas besser auf die Landsberger Spielweise eingestellt. So konnten sie bis zur ersten Pause den Rückstand auf 17:26 begrenzen.

Die Gäste aus der Lechstadt hatten den besseren Start in das zweite Viertel und bauten ihre Führung direkt auf 13 Punkte aus. Aber mit einem 3er im Gegenzug verkürze Heising wieder auf 20:30. Die nächsten Minuten waren hart umkämpft. Der Vorsprung blieb aber immer bei etwa 20 Punkten. In der 18. Minute erhöhte Sharif Hudson, der mit 24 Punkten wieder Topscorer war, mit seinem einzigen 3er auf 26:39. Die letzten beiden Minuten vor der Halbzeit gehörten den Hausherren. Durch einen 3er und drei Freiwürfe entschieden sie das Viertel mit 17:15 für sich und verkürzten auf 34:41 zur Halbzeit.

Mit den letzten Minuten vor der Halbzeit war das Landsberger Trainergespann Broker/Teichner alles andere als zufrieden, was sie in der Pause auch deutlich zum Ausdruck brachten. Die knackige Halbzeitansprache schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Die Gäste gingen wieder konzentrierter zu Werke. Mit zwei 3ern und zwei Feldkörben erhöhten sie direkt auf 34:51. Wer jedoch dachte, Heisung-Kottern würde jetzt einbrechen, sah sich getäuscht. Die Landsberger Defense bekam nicht mehr so gut den Zugriff auf ihre Gegner, die jetzt auch wieder besser trafen. Da auch Landsberg seine Angriffe oft erfolgreich abschloss, blieb der Vorsprung konstant. Erst mit dem letzten Pausenpfiff verkürzten die Hausherren mit einem 3er auf 15 Punkte. Das Viertel ging aber mit 20:28 an die Gäste zum Spielstand von 54:69.

Wieder erwischten die Landsberger den besseren Start in den nun letzten Abschnitt. Hudson und Niklas Brakel erhöhten mit jeweils vier Punkten auf 56:77, wobei das Team davon profitierte, dass die SG in dieser Phase zwei von vier Freiwürfen ausließ. In den folgenden Minuten machte Team Heimerer Schulen den Gegner unnötig stark, indem es in der Defense nicht mehr so aufmerksam war und in der Offense leichtsinnig Punkte ausließ. Aber bei allem Engagement der Gastgeber reichte es am Ende zu einem letztlich nie gefährdeten Auswärtssieg für die Heimerer Schulen Baskets. Zwar ging auch das letzte Viertel mit 22:17 an die Hausherren, die Punkte nehmen Coach Ryan Broker und sein Team mit 76:86 allerdings mit an den Lech. In der Tabelle klettern die DJKler wieder einen Platz höher und sind nun Dritte.

Am nächsten Sonntag um 17 Uhr erwarten die Heimerer Schulen Baskets die zweite Mannschaft der BC Hellenen München im Sportzentrum. Obwohl das Spiel in München deutlich gewonnen wurde, weiß das Landsberger Team noch genau, wie unangenehm die Hellenen zu spielen sind.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ein Trainer-Trio für qualifizierte Nachwuchsarbeit
Landsberg
Ein Trainer-Trio für qualifizierte Nachwuchsarbeit
Ein Trainer-Trio für qualifizierte Nachwuchsarbeit
Landsbergs Blick geht nach oben
Landsberg
Landsbergs Blick geht nach oben
Landsbergs Blick geht nach oben
Marcell Schrötter #23 steigt auf die Crossmaschine um
Landsberg
Marcell Schrötter #23 steigt auf die Crossmaschine um
Marcell Schrötter #23 steigt auf die Crossmaschine um
Neuer Teilnehmerrekord beim Ammersee-Triathlon
Landsberg
Neuer Teilnehmerrekord beim Ammersee-Triathlon
Neuer Teilnehmerrekord beim Ammersee-Triathlon

Kommentare