Verkehrte Welt

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6:5-Sieg gegen Lindau: Die Riverkings blicken positiv in Richtung Punktrunde.

Landsberg – Mit einem 6:5 Sieg gegen Lindau und der knappen 3:2 Niederlage gegen die Eishackler vom TSV Peißenberg zieht Andreas Zeck weiter eine positive Bilanz aus diesem Vorbereitungswochenende. Beide Spiele waren für ihn ein weiterer Schritt nach vorne, auch wenn man gegen Peißenberg verloren hat.

Am Freitag konnte die Mannschaft von Andreas Zeck mit vollen vier Reihen die Gäste aus Lindau nach einem 2:5 Rückstand noch eindrucksvoll mit 6:5 in Overtime bezwingen. Mit diesem Sieg hat unter den Zuschauern nach zwei gespielten Dritteln wirklich keiner mehr gerechnet. Die Mannschaft dagegen glaubte an sich und stellte eindrucksvoll ihre Klasse unter Beweis. Es zahlt sich eben aus, wenn man fast vier gleichwertige Reihen zur Verfügung hat. 

Ein Sieg, mit dem keiner rechnete

Doch das Blatt sollte sich in Peißenberg wenden. Die Liste der erkrankten Spieler wurde schon vor Abfahrt nach Peißenberg länger und länger und die Sorgenfalten in Zecks Gesicht größer. Von den Absagen von Dominic und Stefan Kerber wusste er bereits im Vorfeld. Dominic Kerber wird übrigens erst wieder zum zweiten Punktspiel zur Mannschaft dazustoßen. Er ist derzeit beruflich im Ausland unterwegs. Markus Kerber laboriert an seiner rechten Schulter, Marcel Juhasz sowie Maximilian Merkle und Josef Barnsteiner mussten wegen einer Erkältung absagen. Alexander Ott biss die Zähne zusammen und spielte zumindest die ersten 20 Minuten, dann ging es auch für ihn nicht mehr. 

Zeck beorderte Stammverteidiger Niklas Arnold in den Sturm, um überhaupt drei funktionierende Reihen zur Verfügung zu haben. In der 28. Spielminute verletzte sich dann auch noch Christoph Schedl- bauer nach einer Glanzparade an seiner Leiste und Maximilian Güßbacher kam zu seinem zweiten Einsatz. Das Spiel in Peißenberg begann zwar sehr fair, wurde dann aber wie schon erwartet von Spielminute zu Spielminute ruppiger. Peißenberg agierte druckvoller und erarbeitete sich Torchance um Torchance, doch sie bissen sich an Schedlbauer die Zähne aus. Landsberg stellte sich da viel geschickter an. Die wenigen Torchancen waren gefährlicher und wurden effektiver genutzt. 

So brachte Dennis Tausend durch ein geniales Zuspiel von Dennis Sturm die Riverkings nach nur knapp drei Minuten in Führung. Sebastian Lachner sorgte nur 24 Sekunden nach Wiederanpfiff im zweiten Spielabschnitt sogar zur zwischenzeitlichen 2:0 Führung. Verkehrte Welt im Peißenberger Eisstadion. Die Eis- hackler machten das Spiel, aber die Riverkings schossen die Tore. Dies blieb allerdings nicht so. Die Strafzeiten auf der Landsberger Seite häuften sich und wenn man permanent in Unterzahl spielen muss, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Gegentore fallen. So nutzte Florian Barth ein Überzahl in der 37. Spielminute zum 1:2 Anschluss, Maximilian Malzatzki in der 53. Spielminute zum 2:2 Ausgleich und Tryout-Spieler Tyler Wisemann in der 58. Spielminute zur 3:2 Führung. 

Zeck nahm zwar kurz vor Spielende eine Auszeit, doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. Für die Riverkings gilt es jetzt das Lazarett zu lichten, denn schon am kommenden Wochenende ist Aufsteiger Geretsried zu Gast in Landsberg und am Sonntag drauf geht es noch einmal gegen Lindau. Dies sind die letzten Möglichkeiten für Andreas Zeck seine Reihen einspielen zu lassen, denn eine Woche später beginnt schon die Punktrunde.

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