Hohe Fehlerquote

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Das Blatt für die Ammersee-Elf hat sich am Wochenende gewandelt: Der MTV – hier Spielerin Magdalena Wörle – musste gegen den Aufsteiger SV Kempten am Samstag die erste Heimniederlage einstecken.

Dießen – Am vergangenen Samstag mussten die Damen des MTV Dießen in der Landesliga Süd ihre erste Heimniederlage einstecken. Mit 0:3 verloren sie gegen den Aufsteiger SV Kempten.

Zahlreiche Spielerinnen fehlten dem Dießner Team um Trainer Nico Weis in dieser Partie. Neben Abwehrchefin Christine Werner und Spielgestalterin Stephanie Wild mussten auch Innenverteidigerin Lisa Obrecht und die Langzeitverletzte Annika Graves ersetzt werden. Diese Ausfälle konnte der MTV an diesem Samstag nicht kompensieren. Sie agierten von Anfang an zu nervös und ohne das nötige Selbstvertrauen gegen die Gäste. Mit dem ersten gelungenen Angriff gingen die Allgäuerinnen in der 7. Minute dann auch schon früh in Führung: Auf der rechten Abwehrseite konnte eine Flanke nicht verhindert werden, die Kemptner Stürmerin brachte als erste ihren Fuß dazwischen und netzte zum 0:1 ein.

Keine Abnehmer

Die Dießnerinnen liefen dem Rückstand hinterher, brachten aber nur wenig Gelungenes nach vorne. Eine Hereingabe von Katharina Egloff fand keinen Abnehmer im Strafraum, eine Hereingabe von Andrea Bichler konnte Nadine Schwarzwalder nicht entscheidend aufs Tor bringen und nach Zuspiel von Annabell Zekl legte sich Andrea Bichler den Ball zu weit vor, so dass die Gäste-Torhüterin den Angriff entschärfen konnte.

Vor dem eigenen Tor wurde es einmal brenzlig nach einer Ecke, Kempten schoss den Ball aber neben das Tor. Weitere Großchancen gab es für die Allgäuer auch nicht, sie waren aber präsenter, entschlossener und hatten mehr Spielanteile.

Trainer Nico Weis versuchte in der Halbzeit seine Mannschaft wach zu rütteln. Die Dießnerinnen schafften es, das Spiel weiter vom eigenen Tor wegzuhalten und mehr und mehr in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Große Tormöglichkeiten hatten aber weiterhin Seltenheitswert. Der MTV kämpfte sich immer wieder Richtung Tor, die Fehlerquote war an diesem Tag aber einfach zu hoch. Eine gute Möglichkeit hatte Maria Breitenberger aus spitzem Winkel auf der linken Seite im Strafraum, den Abschluss konnte die Torhüterin aber zur Ecke klären. Eine Hereingabe von Leni Wörle verpasste Breitenberger um Haaresbreite.

Doppelschlag

Die letzte und beste Chance bis dahin bekam Veronika ­Schröferl: Nach einer Ecke kontrollierte sie den Ball zwölf Meter vor dem Tor, schoss ihn dann aber knapp am Gehäuse vorbei. In der 79. und 81. Minute trafen die Gäste per Doppelschlag zum 0:2 und 0:3, anschließend war die Partie entschieden.

Die Ammersee-Elf will das Spiel schnellstmöglich aus den Köpfen bekommen und in Ruderting beim weitesten Auswärtsspiel am nächsten Samstag einen gelungenen Jahresabschluss hinbekommen.

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