Fest im Griff

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Die „Festspiele“ des Dennis Sturm: Sowohl gegen Geretsried als auch gegen Buchloe konnte er punkten.

Landsberg – Die Riverkings können sich über ihr erstes 6-Punkte-Wochenende in der Bayernliga freuen. Der Grundstein für dieses perfekte Wochenende wurde beim Auswärtssieg in Geretsried gelegt. Nach einem unglücklichen Start im Derby gegen Buchloe, konnten die Riverkings aber auch hier punkten.

Beim Aufsteiger Geretsried benötigten die Riverkings einige Minuten, um ins Spiel in einem der ungewohnten Freiluftstadien zu kommen. In der 10. Minute war es dann soweit: Stefan Kerber traf nach Zuspiel von Thomas Fischer und Sebastian Lachner. Fünf Minuten später begannen die Festspiele des Dennis Sturm. 

Ein fast perfektes Wochenende

Auf einen Pass von Marcel Juhasz traf er freistehend zum 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Drittelpause. Im 2. Drittel verloren die Riverkings vorübergehend etwas die Ordnung im Spiel und so konnte Geretsried zum 2:2 ausgleichen. Allerdings traf Dennis Sturm noch vor der Pause nach einer sehenswerten Einzelleistung zum 3:2. Kurz vor der Drittelpause gab es schließlich noch eine kurze Irritation, da der Schiedsrichter das Pausensignal überhörte und so zunächst einen Treffer der Heimmannschaft als gültig wertete. 

Nach kurzer Diskussion und Rücksprache mit der Punktezählerin wurde der Treffer jedoch wieder aberkannt. Im letzten Drittel trafen dann auf Landsberger Seite Robin Maag und Dennis Sturm mit Treffer Nummer drei. Neun Minuten vor Schluss konnte Geretsried noch einmal auf 3:5 verkürzen, bevor Dennis Sturm mit seinem vierten Treffer den Schlusspunkt setzte. Kurz vor Schluss kassierte der Geretsrieder Spieler Markus Ritschel nach einem unnötigen Foul an Mika Reuter noch eine Matchstrafe. Reuter wird nach einer daraus resultierenden Oberschenkelverletzung den Riverkings die nächsten Spiele nicht zur Verfügung stehen. 

Im mit 921 Zuschauern gut besuchten Derby gegen den ESV Buchloe erwischten die Riverkings wieder einmal einen denkbar ungünstigen Start. Wie schon in den vergangenen Partien kassierten die Schützlinge von Trainer Andreas Zeck viele Strafzeiten. So nutzten die Gäste in der zwölften Spielminute eine doppelte Überzahl zum 0:1. Nur drei Minuten später – wieder in doppelter Überzahl – erzielte der ehemalige Landsberger Markus Rohde das 0:2. Nachdem die Riverkings langsam besser ins Spiel fanden, gelang ihnen in der 17. Spielminute dann endlich der Anschlusstreffer zum 1:2 – Marcel Juhasz fälschte eine Schuss von Andreas Schmelcher ab. Nur knappe zwei Minuten später nutzten die Riverkings eine eigene Überzahl. Tobias Wedl erzielte mit einem platzierten Schuss den Ausgleich. Der zweite Abschnitt begann perfekt für die Landsberger. 

Wieder in Überzahl bediente der stark aufspielende Marcel Juhasz seinen Kollegen Dennis Sturm. Dieser ließ noch einen Buchloer Verteidiger gekonnt aussteigen und hämmerte die Scheibe humorlos unter die Latte. Die Riverkings hatten die Partie nun fest im Griff, konnten aber ihre Überlegenheit nur noch zum 4:2 durch Andreas Geisberger nutzen. Dies lag sicherlich auch an den vielen Strafzeiten, mit denen sich die Landsberger das Leben schwer machten. In der fünfzigsten Spielminute konnte sich Goalie Christoph Schedlbauer beweisen. Der Buchloer Tobias Streit kam von der Strafbank und lief alleine auf das Landsberger Tor zu. Diese Chance vereitelte Schedlbauer und hielt so die Führung fest. Beinahe hätten sich die vielen vergebenen Torchancen gerächt. Als Buchloe in Person von Markus Rohde 34 Sekunden vor Schluss auf 4:3 verkürzte, wur- de es noch einmal etwas spannend. 

Der Treffer fiel natürlich wieder in 6 zu 4 Überzahl. Marcel Juhasz setzte dann Sekunden vor Ende der Partie den Schlusspunkt zum 5:3. Er konn- te die Scheibe im inzwischen leeren Gehäuse der Gäste unterbringen. Gäste-Trainer Norbert Zabel konnte nach der Partie nicht nachvollziehen, warum seine Mannschaft nach einem starken ersten Drittel, den Faden so verloren hat. Andreas Zeck zeigte sich vor allem mit der Leistung seiner Mannschaft im zweiten Drittel sehr zufrieden, möchte aber an den vielen, zum Teil unnötigen Strafzeiten arbeiten. Am nächsten Wochenende stehen nun die Spiele gegen den Aufsteiger aus Pegnitz (Freitag, 6. November, 20 Uhr) und am Sonntag beim Topteam in Lindau an.

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