Schrötter auf Platz 8

Aufholjagd gelingt nicht

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Nach 19 Runden fuhr der Pflugdorfer Marcel Schrötter in Austin als Achter über die Ziellinie – vollends zufrieden mit seinem ersten Top-10-Finish war der 24- Jährige jedoch nicht.

Pflugdorf – Der Pflugdorfer Moto2-Pilot Marcel Schrötter befindet sich derzeit im Aufwärtstrend: Im Grand Prix of The Americas am vergangenen Wochenende konnte sich der 24-Jährige auf dem Circuit of The Americas in Austin den 8. Platz sichern. Trotz starker Leistung mit seinem ersten Top-10-Finish in diesem Jahr war Schrötter aber nicht restlos zufrieden.

Nach einem kalten und trüben Samstag zeigte sich das Wetter am Renntag von seiner schönsten Seite. Trotz zum Teil recht lebhaftem Wind waren die Temperaturen jedoch angenehm. Das dritte Saisonrennen war ein weiterer Fortschritt für den 24-Jährigen und sein Dynavolt Intact GP Team. Vom elften Startplatz fuhr Schrötter ein entschlossenes Rennen und kämpfte über die gesamte Distanz in einer Gruppe um Rang fünf. Nach 19 Runden fuhr er als Achter über die Ziellinie und nahm acht wertvolle Punkte für die Meisterschaft mit. Das Rennwochenende in Texas brachte eine weitere Bestätigung für seinen kontinuierlichen Steigerungsprozess. Die Weltmeisterschaft wird in zwei Wochen mit dem traditionellen Europaauftakt im südspanischen Jerez de la Frontera fortgesetzt.

„Das heutige Ergebnis geht in Ordnung“, so der Pflugdorfer nach dem Rennen. Es sei wichtig gewesen diesen achten Rang nach Hause zu bringen, „obwohl vielleicht sogar mehr drinnen gewesen wäre“. Schrötters Rennen habe jedenfalls mit einem guten Start begonnen. Doch bereits in der ersten Kurve habe es das übliche Gerempel gegeben: „Ich hatte sogar eine leichte Berührung mit Sandro, weshalb wir beide etwas verloren haben“, so der 24-Jährige. Trotzdem konnte er in der ersten Runde noch Positionen gutmachen.

Doch in der zweiten Runde habe er auf der Start-/Zielgeraden ein Problem gehabt – er konnte nicht in den zweiten Gang schalten. „Ich habe also, alles was ich aufgeholt hatte, mit einem Schlag wieder verloren.“ Das sei wirklich ärgerlich gewesen, weil es gerade am Anfang sehr wichtig sei, seine Position zu behaupten. Anschließend habe er versucht sich zurück zu kämpfen und wieder ins Spiel zu bringen.

Allerdings gab es während des Rennens zwei, drei Stellen, wo der 24-Jährige jede Runde ein wenig verloren habe. „Diesen Zeitverlust musste ich in den anderen Streckenabschnitten wieder aufholen“, sagt Schrötter. Aber es reichte nie, um die Gegner vor ihm zu überholen: „Ich war in den Bremszonen einfach nie nahe genug dran. Uns fehlt wirklich nicht viel auf die Spitze, aber an diesem Punkt müssen wir hart weiter arbeiten.“ Die Suter sei ein gutes Bike, auch wenn es im Moment noch ein wenig anstrengend zu fahren sei. Schrötter: „Auf jeden Fall haben wir inzwischen eine gute Basis. Jetzt gilt es das Gesamtpaket einfach noch besser zu schnüren. Die Rennen in Argentinien und hier in Austin verliefen sehr ermutigend. Ich bin daher schon auf Jerez gespannt, wo wir beim Test viel Mühe hatten. Doch mittlerweile verstehen wir unser Paket deutlich besser.“

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